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Inhaltsverzeichnis

Mini PC für Proxmox: 5 empfehlenswerte Modelle für dein Homelab

Ein Mini PC für Proxmox ist für viele Homelabs eine interessante Alternative zu einem klassischen Server. Die kompakten Rechner benötigen wenig Platz, bieten inzwischen leistungsfähige Mehrkernprozessoren, schnelle NVMe-SSDs und teilweise mehrere 2,5- oder sogar 10-Gigabit-Netzwerkanschlüsse. Damit lassen sich virtuelle Maschinen und LXC-Container betreiben, ohne einen großen Tower oder ausgemusterte Serverhardware aufstellen zu müssen.

Allerdings eignet sich längst nicht jeder Mini PC gleich gut als Proxmox-Host. Für einen kleinen Home-Assistant-Server gelten völlig andere Anforderungen als für zehn virtuelle Maschinen, eine Firewall-VM und mehrere Storage-Dienste. Besonders Arbeitsspeicher, Netzwerkanschlüsse, Erweiterbarkeit und die Zahl der SSD-Steckplätze entscheiden langfristig darüber, wie flexibel das System bleibt.

Wer sich fragt, welcher Mini PC für Proxmox sinnvoll ist, sollte deshalb nicht einfach das Modell mit der schnellsten CPU auswählen. Ein etwas langsamerer Rechner mit zwei Netzwerkanschlüssen, aufrüstbarem RAM und mehreren SSDs kann für ein Homelab wesentlich geeigneter sein als ein sehr schneller Mini-PC mit nur einem LAN-Port und kaum Erweiterungsmöglichkeiten.

EinsatzSinnvolle Ausgangsbasis
Home Assistant, Pi-hole, kleine LXC4 Kerne, 16 GB RAM
Mehrere leichte Dienste6 bis 8 Kerne, 32 GB RAM
Mehrere vollständige VMs8+ Kerne, 32 bis 64 GB RAM
Größeres Homelab64 GB RAM oder mehr, mehrere SSDs
Firewall / Routingmindestens 2 Netzwerkports sinnvoll
Storage und NASmehrere SSD- oder SATA-Laufwerke
10-Gbit-Homelab10GbE oder SFP+ sinnvoll
PCIe-PassthroughVT-d beziehungsweise AMD-Vi und passende Plattform

Was ist Proxmox VE?

Proxmox Virtual Environment, kurz Proxmox VE, ist eine Virtualisierungsplattform, mit der sich mehrere voneinander getrennte Systeme auf einem physischen Rechner betreiben lassen. Statt beispielsweise für Home Assistant, einen Linux-Server und eine Testumgebung drei separate Computer einzusetzen, können alle Systeme auf einem leistungsfähigen Host laufen.

Für vollständige virtuelle Maschinen setzt Proxmox auf KVM. Zusätzlich stehen LXC-Container zur Verfügung, die deutlich weniger Ressourcen benötigen als eine komplette virtuelle Maschine. Dadurch eignet sich Proxmox sowohl für kleine private Server als auch für umfangreiche Virtualisierungsumgebungen.

Über die webbasierte Benutzeroberfläche lassen sich virtuelle Maschinen, Container, Netzwerkinterfaces, Storage und Backups zentral verwalten. Auch mehrere Proxmox-Hosts können zu einem Cluster zusammengeschlossen werden.

Für ein privates Homelab ist allerdings kein klassischer Rackserver zwingend notwendig. Moderne Mini PCs besitzen inzwischen genug CPU-Leistung und RAM-Kapazität, um zahlreiche Dienste gleichzeitig auszuführen.

Warum eignet sich ein Mini PC für Proxmox?

Der größte Vorteil liegt im Verhältnis aus Größe und Leistung. Ein aktueller Mini PC kann acht oder mehr CPU-Kerne, 32 bis 96 GB Arbeitsspeicher und mehrere NVMe-SSDs in einem Gehäuse unterbringen, das kaum größer als ein Stapel Bücher ist.

Das ist gerade für den privaten Einsatz attraktiv. Ein Homelab steht möglicherweise im Arbeitszimmer, Wohnzimmer oder Technikschrank. Dort spielen Größe und Geräuschentwicklung eine wesentlich größere Rolle als in einem professionellen Serverraum.

 

Gleichzeitig benötigen viele typische Homelab-Anwendungen überraschend wenig Rechenleistung. Home Assistant, Pi-hole, AdGuard Home, MQTT, kleine Webserver oder verschiedene Linux-Container beanspruchen einen modernen Prozessor nur gering. Erst mehrere große Windows-VMs, Datenbanken, Medienserver oder andere CPU-intensive Dienste erhöhen den Leistungsbedarf deutlich.

Wer Home Assistant als einen der Hauptdienste einsetzen möchte, findet in unserem Ratgeber zum Mini PC für Home Assistant weitere Hinweise zu den Hardwareanforderungen einer speziell darauf ausgerichteten Installation.

Welche Hardware braucht Proxmox?

Proxmox selbst stellt vergleichsweise geringe Mindestanforderungen. Für produktive Systeme empfiehlt der Hersteller jedoch deutlich leistungsfähigere und zuverlässigere Hardware. Besonders wichtig sind eine 64-Bit-CPU mit Hardwarevirtualisierung, ausreichend Arbeitsspeicher, schneller Storage und eine passende Netzwerkausstattung.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob Proxmox auf einem Mini PC startet. Das schaffen sehr viele aktuelle Geräte. Entscheidend ist vielmehr, wie viele virtuelle Systeme später darauf laufen sollen und welche Ressourcen diese benötigen.

CPU mit Intel VT oder AMD-V

Für vollständige x86-Virtualisierung benötigt Proxmox Hardwarevirtualisierung. Bei Intel heißt die entsprechende Technik Intel VT-x, bei AMD AMD-V.

Nahezu alle aktuellen Ryzen-, Core- und Intel-N-Prozessoren in den für diesen Vergleich relevanten Mini PCs unterstützen solche Virtualisierungsfunktionen. Trotzdem lohnt sich bei ungewöhnlichen oder sehr günstigen Systemen ein Blick in die technischen Daten.

Für PCIe-Passthrough kommt ein weiterer Punkt hinzu. Proxmox nennt dafür ausdrücklich Intel VT-d beziehungsweise AMD-Vi als Voraussetzung. Zusätzlich muss das Mainboard beziehungsweise BIOS die Funktion korrekt unterstützen.

Wie viele CPU-Kerne braucht Proxmox?

Proxmox benötigt keine besonders starke CPU, um überhaupt zu funktionieren. Den tatsächlichen Bedarf erzeugen die darauf laufenden VMs und Container.

Ein sparsamer Intel N150 mit vier Kernen kann für Home Assistant, Pi-hole, einen kleinen Linux-Container und einige leichte Dienste bereits genügen. Werden dagegen mehrere Windows-VMs gleichzeitig verwendet, erreicht eine solche CPU deutlich schneller ihre Grenzen.

Acht Kerne und 16 Threads stellen für ein vielseitiges Homelab einen sehr guten Ausgangspunkt dar. CPUs wie Ryzen 7 8845HS und Ryzen 9 8945HS bieten genug Reserven für mehrere parallele Dienste, ohne dass unmittelbar eine große Workstation notwendig wird.

Noch mehr Kerne werden interessant, wenn viele vollständige virtuelle Maschinen gleichzeitig aktiv sind. Der Core i9-13900HX im MINISFORUM M1-1390 besitzt beispielsweise 24 Kerne und 32 Threads und richtet sich damit an deutlich CPU-intensivere Setups.

Wie viel RAM braucht ein Mini PC für Proxmox?

Beim Homelab wird Arbeitsspeicher häufig früher knapp als CPU-Leistung. Das liegt daran, dass jede virtuelle Maschine einen Teil des verfügbaren RAMs benötigt.

Proxmox empfiehlt für das Hostsystem selbst mindestens 2 GB Arbeitsspeicher und zusätzlich den benötigten Speicher für die Gäste. Bei ZFS oder Ceph steigt der Bedarf weiter. Proxmox nennt als grobe zusätzliche Orientierung rund 1 GB RAM pro TB verwendetem Storage für ZFS oder Ceph.

Für die Praxis würde ich die Größen folgendermaßen einordnen:

16 GB RAM:
Für den Einstieg brauchbar. Mehrere LXC-Container und ein bis zwei kleinere virtuelle Maschinen sind möglich. Für Wachstum bleiben jedoch nur begrenzte Reserven.

32 GB RAM:
Für viele private Proxmox-Homelabs der sinnvollste Ausgangspunkt. Mehrere Container, Home Assistant und einige größere VMs lassen sich deutlich entspannter kombinieren.

64 GB RAM:
Interessant für umfangreiche Homelabs mit mehreren gleichzeitig laufenden vollständigen VMs, größeren Datenbanken oder zusätzlichen Serverdiensten.

96 GB RAM:
Sehr viel Spielraum in einem Mini-PC. Interessant für Nutzer, die viele virtuelle Systeme betreiben möchten und den Rechner langfristig erweitern wollen.

Genau deshalb ist aufrüstbarer SO-DIMM-Speicher bei einem Proxmox-Host ein großer Vorteil. Ein Mini PC mit verlötetem 16-GB-RAM kann für einen bestimmten Einsatzzweck hervorragend funktionieren, besitzt aber eine klare Wachstumsgrenze.

Sind 16 GB RAM für Proxmox ausreichend?

Für einen kleinen Server durchaus. Proxmox selbst benötigt nur einen relativ kleinen Teil davon. Der verbleibende Speicher steht VMs, Containern und gegebenenfalls Storage-Funktionen zur Verfügung.

Ein typisches Einsteiger-Setup könnte beispielsweise aus Home Assistant, Pi-hole, einem MQTT-Broker und einigen kleinen Linux-Containern bestehen. Dafür können 16 GB vollkommen genügen.

Sobald mehrere Windows-VMs oder speicherintensive Dienste hinzukommen, verändert sich die Situation. Eine einzelne Windows-VM kann bereits mehrere Gigabyte benötigen. Zwei oder drei solcher Systeme reduzieren die Reserven entsprechend schnell.

Deshalb würde ich bei einem neu gekauften, aufrüstbaren Mini PC 32 GB als komfortable Ausgangsgröße betrachten. Bei verlötetem Arbeitsspeicher sollte dagegen besonders genau überlegt werden, ob 16 GB auch in einigen Jahren noch ausreichen.

Warum sind mehrere Netzwerkanschlüsse für Proxmox sinnvoll?

Ein einzelner Gigabit- oder 2,5-Gigabit-Port reicht grundsätzlich aus, um Proxmox zu betreiben. Mehrere Netzwerkinterfaces eröffnen allerdings deutlich mehr Möglichkeiten.

Rückseite eines Mini PCs mit LAN, HDMI, DisplayPort, USB und Stromanschluss

Ein zweiter Port kann beispielsweise ein separates Storage-Netzwerk aufnehmen. Ebenso lassen sich Management, virtuelle Maschinen und andere Netzwerkbereiche voneinander trennen. Besonders interessant wird das bei Firewall- und Router-VMs.

Wer OPNsense oder pfSense virtualisieren möchte, profitiert von mehreren physischen Interfaces. WAN und LAN können dann über separate Netzwerkanschlüsse laufen, statt alles ausschließlich über VLANs auf einem Port abzubilden.

Für ein klassisches Homelab empfinde ich Dual 2,5GbE deshalb als einen sehr guten Sweet Spot. Die Geschwindigkeit liegt deutlich über Gigabit-Ethernet, während entsprechende Switches inzwischen wesentlich verbreiteter sind.

Ein Mini PC wie der GMKtec K8 Plus besitzt zwei Intel-i226V-Schnittstellen mit jeweils 2,5 Gbit/s. Der UM890 Pro bietet ebenfalls zwei 2,5-Gigabit-Anschlüsse.

Wann braucht man 10 Gigabit für Proxmox?

Für Home Assistant, Pi-hole oder einfache Webdienste bringt 10GbE kaum Vorteile. Anders sieht es aus, wenn große Datenmengen zwischen Proxmox und einem NAS übertragen werden oder mehrere Hosts gemeinsamen Storage nutzen.

Auch schnelle Backups profitieren davon. Eine NVMe-SSD kann Daten deutlich schneller liefern, als ein Gigabit-Netzwerk sie übertragen kann. 10GbE reduziert diesen Flaschenhals erheblich.

Für ein fortgeschrittenes Homelab ist der MINISFORUM MS-01 deshalb außergewöhnlich interessant. Er besitzt zwei 10-Gbit-SFP+-Schnittstellen und zusätzlich zwei 2,5-Gbit-RJ45-Ports. Damit bietet er eine Netzwerkausstattung, die bei normalen Mini PCs kaum zu finden ist.

Wer mehrere Systeme über dieselbe Tastatur, Maus und Bildschirme verwalten möchte, kann ergänzend einen KVM Switch einsetzen. Besonders beim Aufbau oder bei Wartungsarbeiten an mehreren Homelab-Rechnern kann das den Arbeitsplatz deutlich aufräumen.

Wie wichtig ist der Storage?

Sehr wichtig. Eine leistungsfähige CPU bringt wenig, wenn mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig auf einem langsamen Datenträger arbeiten.

NVMe-SSDs eignen sich besonders gut für VMs, weil sie hohe IOPS und geringe Zugriffszeiten bieten. Bei mehreren gleichzeitig aktiven Systemen ist das häufig wichtiger als extrem hohe sequenzielle Transferraten.

Zwei SSD-Steckplätze sind für Proxmox besonders interessant. Dadurch kann beispielsweise eine SSD das Hostsystem und bestimmte Dienste aufnehmen, während die zweite als VM-Storage dient. Je nach Aufbau lassen sich die Laufwerke auch für ZFS-Spiegelungen einsetzen.

Proxmox empfiehlt für produktive Systeme schnelle und redundante Storage-Lösungen. In der Administration-Dokumentation weist der Hersteller zudem darauf hin, dass SSDs mit Power-Loss-Protection für gute Performance empfehlenswert sind und Consumer-SSDs bei anspruchsvollen produktiven Workloads Nachteile haben können.

Für ein privates Homelab muss deshalb nicht zwingend Enterprise-Storage gekauft werden. Wer wichtige Daten speichert, sollte aber zumindest Backups und einen Ausfall einzelner SSDs von Anfang an einplanen.

Proxmox auf NVMe oder SATA installieren?

Für das Proxmox-System selbst braucht es keine extrem schnelle NVMe-SSD. Der Geschwindigkeitsvorteil wird vor allem bei den virtuellen Maschinen und deren Storage interessant.

In kleinen Mini PCs bietet NVMe trotzdem einen praktischen Vorteil: Die Laufwerke benötigen kaum Platz und lassen sich direkt auf dem Mainboard montieren.

SATA-Festplatten bleiben interessant, wenn große Speicherkapazitäten wichtiger als maximale Geschwindigkeit sind. Der Beelink ME Pro kombiniert beispielsweise mehrere M.2-Steckplätze mit zwei Schächten für 2,5- oder 3,5-Zoll-SATA-Laufwerke. Genau diese Kombination macht ihn für Storage-orientierte Proxmox-Setups ungewöhnlich interessant.

Ist ZFS auf einem Mini PC sinnvoll?

ZFS bietet Funktionen wie Prüfsummen, Snapshots und verschiedene Möglichkeiten zur Datenredundanz. Dadurch ist das Dateisystem für Server und Homelabs sehr interessant.

Der Nachteil liegt im höheren Speicherbedarf und darin, dass ein sinnvoller ZFS-Aufbau mehrere Laufwerke voraussetzen kann. Ein Mini PC mit nur einer SSD bietet entsprechend weniger Möglichkeiten.

Wer zwei NVMe-SSDs einsetzen kann, erhält bereits deutlich mehr Flexibilität. Systeme mit zusätzlichen SATA-Schächten erweitern die Möglichkeiten nochmals.

Für wichtige Daten bleibt ein Backup trotzdem unverzichtbar. Ein ZFS-Mirror schützt vor dem Ausfall eines einzelnen Laufwerks, ersetzt aber kein getrenntes Backup gegen versehentliches Löschen, Schadsoftware oder Defekte des gesamten Hosts.

LXC oder virtuelle Maschine: Was ist besser?

Proxmox unterstützt sowohl vollständige virtuelle Maschinen über KVM als auch Linux-Container über LXC. Beide Ansätze haben ihren Platz.

Eine VM virtualisiert einen kompletten Computer. Sie bekommt virtuelle CPU-Kerne, eigenen Arbeitsspeicher, virtuelle Datenträger und ein vollständiges Betriebssystem. Dadurch lassen sich beispielsweise Windows und verschiedene Linux-Distributionen voneinander isoliert betreiben.

LXC-Container teilen sich dagegen den Linux-Kernel des Hosts. Dadurch benötigen sie weniger Ressourcen und starten meist deutlich schneller.

Für kleine Dienste wie DNS, Reverse Proxy, Monitoring oder verschiedene Serveranwendungen kann LXC sehr effizient sein. Benötigt ein Dienst ein komplett unabhängiges Betriebssystem oder spezielle Kernel-Funktionen, ist eine VM häufig die bessere Wahl.

Ein leistungsfähiger Mini PC profitiert daher nicht nur von vielen CPU-Kernen. Viel RAM ermöglicht es, beide Ansätze flexibel miteinander zu kombinieren.

Kann Home Assistant auf Proxmox laufen?

Ja. Home Assistant lässt sich als virtuelle Maschine auf Proxmox betreiben und gehört zu den verbreiteten Homelab-Anwendungen.

Der Vorteil liegt darin, dass der Rechner nicht ausschließlich für Home Assistant reserviert bleibt. Auf demselben Host können zusätzlich andere Dienste laufen.

Wer einen Smart-Home-Server plant, sollte allerdings beachten, dass USB-Geräte wie Zigbee- oder Z-Wave-Sticks gegebenenfalls an die entsprechende VM durchgereicht werden müssen.

Bei einem ausschließlich für Home Assistant vorgesehenen Rechner kann eine direkte Installation einfacher sein. Sobald mehrere Serverdienste auf einer gemeinsamen Hardware laufen sollen, wird Proxmox dagegen wesentlich interessanter.

Proxmox für Docker nutzen

Proxmox und Docker erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Proxmox virtualisiert komplette Systeme beziehungsweise stellt LXC-Container bereit. Docker verwaltet Anwendungscontainer.

Ein häufiger Aufbau besteht darin, eine Linux-VM unter Proxmox zu erstellen und darin Docker zu betreiben. Dadurch bleibt die Docker-Umgebung sauber vom Hypervisor getrennt.

Alternativ betreiben manche Nutzer Docker innerhalb eines LXC-Containers. Das kann funktionieren, erfordert aber je nach Konfiguration zusätzliche Einstellungen.

Für die Hardwareauswahl ändert sich dadurch wenig. Viele Docker-Dienste benötigen nur geringe CPU-Leistung, profitieren aber von ausreichend RAM und schnellem Storage.

Kann man Proxmox als NAS verwenden?

Technisch ja, wobei die Architektur vorher sauber geplant werden sollte. Proxmox selbst kann lokalen Storage verwalten und über virtuelle Maschinen lassen sich NAS-Betriebssysteme oder entsprechende Dienste bereitstellen.

Eine Möglichkeit besteht darin, TrueNAS oder eine andere Storage-VM zu betreiben und Laufwerke beziehungsweise Controller durchzureichen. Eine andere Variante stellt Storage direkt auf dem Proxmox-Host bereit.

Gerade hier spielen mehrere Datenträger eine große Rolle. Ein klassischer Mini PC mit zwei NVMe-Slots bietet bereits einige Möglichkeiten. Ein Gerät wie der Beelink ME Pro geht einen Schritt weiter und kombiniert Mini-PC-Hardware mit zwei großen SATA-Schächten.

Wer Proxmox hauptsächlich als NAS verwenden möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich CPU und RAM betrachten. Laufwerksanschlüsse, Kühlung der Datenträger und Netzwerkgeschwindigkeit können wesentlich wichtiger werden.

PCIe-Passthrough und IOMMU

Passthrough ermöglicht es, bestimmte Hardware direkt einer virtuellen Maschine zuzuweisen. Das kann beispielsweise für Netzwerkadapter, USB-Controller oder andere PCIe-Geräte interessant sein.

Damit das funktioniert, benötigt die Plattform IOMMU-Unterstützung. Intel bezeichnet die entsprechende Technik als VT-d, AMD als AMD-Vi. Proxmox führt diese Funktionen ausdrücklich als Voraussetzung für PCIe-Passthrough auf.

Ob ein bestimmtes Gerät sauber durchgereicht werden kann, hängt jedoch nicht ausschließlich von der CPU ab. BIOS, Mainboard und die Aufteilung der IOMMU-Gruppen spielen ebenfalls eine Rolle.

Für ein einfaches Homelab muss Passthrough deshalb kein Kaufkriterium sein. Wer Netzwerkadapter, GPUs oder andere Erweiterungskarten gezielt an einzelne VMs durchreichen möchte, sollte das Thema dagegen vor dem Kauf prüfen.

Wie wichtig ist die Aufrüstbarkeit?

Bei einem normalen Desktop-PC lassen sich RAM, SSDs, Netzwerkkarten und teilweise die CPU relativ einfach austauschen. Mini PCs bieten wesentlich weniger Platz.

Aus diesem Grund sind die vorhandenen Erweiterungsmöglichkeiten besonders wichtig. Zwei SO-DIMM-Slots ermöglichen beispielsweise den späteren Wechsel von 32 auf 64 oder 96 GB RAM. Ein zweiter M.2-Steckplatz schafft zusätzlichen Storage.

Noch weiter geht der MS-01. Neben drei SSD-Steckplätzen besitzt die Workstation einen PCIe-Steckplatz für Erweiterungskarten. Dadurch hebt sie sich deutlich von klassischen Mini PCs ab.

Wer bereits weiß, dass das Homelab wachsen soll, sollte lieber etwas Erweiterungsreserve einplanen. Ein komplett ausgereiztes Gerät kann nach zwei Jahren einen unnötigen Neukauf erzwingen.

Stromverbrauch und 24/7-Betrieb

Viele Proxmox-Server laufen rund um die Uhr. Deshalb spielt Energieeffizienz stärker eine Rolle als bei einem Desktop-PC, der nur einige Stunden täglich eingeschaltet ist.

Eine extrem leistungsfähige CPU verbraucht nicht permanent ihre maximale elektrische Leistung. Im Leerlauf können moderne Systeme deutlich sparsamer arbeiten. Trotzdem besitzen große HX-Prozessoren ein anderes Leistungsprofil als ein Intel N150.

Wer nur einige kleine Dienste betreibt, profitiert deshalb nicht zwangsläufig von einem Core i9 mit 24 Kernen. Der zusätzliche Leistungsumfang bleibt die meiste Zeit ungenutzt.

Ein sparsamer N150 kann für einen kleinen 24/7-Server die vernünftigere Wahl sein. Bei mehreren größeren VMs lohnt sich dagegen zusätzliche CPU-Leistung, weil der Host Lastspitzen schneller abarbeiten kann.

Kühlung sollte nicht unterschätzt werden

Mini PCs besitzen wenig Gehäusevolumen. Prozessor, RAM und NVMe-SSDs sitzen dicht beieinander, wodurch eine funktionierende Kühlung für dauerhafte Serverlast wichtig wird.

Ein kurzer Benchmark sagt deshalb wenig darüber aus, wie sich ein Gerät nach mehreren Stunden hoher CPU- und Storage-Last verhält.

Für Proxmox muss die CPU allerdings auch nicht permanent bei maximaler Leistung laufen. Viele typische Homelab-Dienste erzeugen nur kurze Lastspitzen.

Trotzdem sollte das Gerät frei stehen und seine Lüftungsöffnungen nicht verdeckt sein. Ein Mini PC in einem vollständig geschlossenen Schrank kann thermisch deutlich stärker belastet werden als dasselbe Gerät auf einem offenen Regal.

Proxmox-Server ohne Monitor betreiben

Nach der Installation benötigt ein Proxmox-Host normalerweise keinen dauerhaft angeschlossenen Monitor. Die Verwaltung erfolgt über die Weboberfläche von einem anderen Rechner im Netzwerk.

Tastatur und Bildschirm sind hauptsächlich während Installation und Fehlerbehebung notwendig.

Kompakter Mini PC mit USB-Anschlüssen und beleuchtetem Gehäuse im Server- beziehungsweise Homelab-Einsatz

Wer mehrere Mini PCs oder andere Server betreibt, kann mit einem KVM Switch Monitor und Eingabegeräte zwischen mehreren Rechnern umschalten. Dadurch müssen selbst beim Aufbau eines größeren Homelabs nicht für jeden Host separate Peripheriegeräte bereitstehen.

Auch eine Dockingstation kann während Einrichtung und Wartung zusätzlicher Rechner praktisch sein, erfüllt aber eine andere Aufgabe als ein KVM Switch. Sie erweitert primär die Anschlüsse eines einzelnen Systems.

Proxmox im Homelab oder Produktivbetrieb?

Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig. Die von uns ausgewählten Mini PCs sind aus unserer Sicht besonders für private Homelabs, Entwicklung, Testsysteme und kleinere Serverumgebungen interessant.

Proxmox selbst empfiehlt für produktive Server hochwertige Serverhardware sowie schnellen und redundanten Storage. Ebenso nennt der Hersteller redundante Netzwerkinterfaces als Empfehlung für produktive Umgebungen.

Ein Consumer-Mini-PC besitzt normalerweise keine redundanten Netzteile, kein klassisches Server-Management wie IPMI und häufig auch keinen ECC-Arbeitsspeicher.

Für ein privates Homelab ist das meist völlig akzeptabel. Ein geschäftskritischer Produktionsserver mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen sollte dagegen nach anderen Maßstäben geplant werden.

Welcher Mini PC für Proxmox ist sinnvoll?

Die Antwort hängt hauptsächlich von vier Faktoren ab: Anzahl der VMs, RAM-Bedarf, Storage und Netzwerk.

Wer nur einige kleine Dienste betreibt, benötigt keine 24-Kern-CPU. Ein N150 kann dafür vollkommen ausreichen. Sobald mehrere größere VMs gleichzeitig laufen, werden Ryzen-7-, Ryzen-9- oder Core-i9-Systeme interessanter.

Für ein universelles Homelab halte ich Dual 2,5GbE, 32 GB aufrüstbaren RAM und mindestens zwei NVMe-Steckplätze für eine besonders attraktive Kombination. Genau deshalb ist der GMKtec K8 Plus unsere Gesamtempfehlung.

Wer dagegen ein Storage-lastiges System plant, sollte sich den Beelink ME Pro genauer ansehen. Für ein Netzwerk-Lab mit 10GbE und Erweiterungskarten besitzt der MS-01 wiederum Eigenschaften, die klassische Mini PCs kaum bieten.

Die 5 empfehlenswerten Mini PCs für Proxmox

Nachdem die Hardwareanforderungen geklärt sind, lassen sich die fünf ausgewählten Systeme sinnvoll einordnen. Wir haben bewusst keine fünf nahezu identischen Mini PCs ausgewählt. Stattdessen decken die Geräte unterschiedliche Homelab-Szenarien vom sparsamen Storage-Server bis zur umfangreich ausgestatteten Mini-Workstation ab.

Affiliate-Hinweis: Einige Produktboxen in diesem Artikel sind Affiliate-Links. Wenn du darüber ein Produkt kaufst, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einordnung basiert auf technischen Daten, Erweiterungsmöglichkeiten, Herstellerinformationen und dem jeweiligen Einsatzzweck. Wir behaupten keinen eigenen Produkttest, sofern ein Gerät nicht tatsächlich von uns getestet wurde.

1. GMKtec NucBox K8 Plus: Unsere Gesamtempfehlung für Proxmox

Der GMKtec NucBox K8 Plus bietet aus unserer Sicht das ausgewogenste Gesamtpaket für ein vielseitiges Proxmox-Homelab. Der Ryzen 7 8845HS besitzt acht Kerne und 16 Threads und stellt damit genügend Rechenleistung für mehrere virtuelle Maschinen und Container bereit.

Noch interessanter ist die Plattform rund um den Prozessor. GMKtec verbaut zwei DDR5-SO-DIMM-Steckplätze und gibt eine maximale RAM-Kapazität von 96 GB an. Hinzu kommen zwei PCIe-4.0-M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs. Damit lässt sich sowohl beim Arbeitsspeicher als auch beim Storage später deutlich nachrüsten.

Für Proxmox gefällt uns besonders die Netzwerkausstattung. Zwei Intel-i226V-Controller stellen jeweils 2,5-Gigabit-Ethernet bereit. Dadurch lassen sich beispielsweise Management und VM-Netz trennen oder eine virtuelle Firewall flexibler aufbauen.

Genau diese Kombination macht den K8 Plus stärker als viele andere leistungsfähige Mini PCs. Eine noch schnellere CPU wäre für manche Workloads zwar interessant, bringt aber wenig, wenn RAM, Storage oder Netzwerkanschlüsse das System später stärker begrenzen.

Ideal für: vielseitige Homelabs, mehrere VMs und LXC-Container, Home Assistant, Docker-VMs, Netzwerkdienste und 24/7-Server mit Reserven.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

GMKtec K8 Plus Mini PC Ryzen 7 8845HS...
  • Fortschrittlicher MINI GAMING PC: Angetrieben vom AMD Ryzen 7 8845HS Prozessor mit 8 Kernen...
  • 32 GB DDR5 + 1 TB PCIe 4.0 SSD: Ausgestattet mit 32 GB DDR5-RAM, der eine Geschwindigkeit von bis zu...
  • Dual Intel i226V NIC 2,5 Gbps, WiFi 6 & BT 5.2: Mit zwei Intel i226V 2,5 Gbps Ethernet-Ports bietet...

2. Beelink ME Pro: Für Proxmox, NAS und Storage

Der Beelink ME Pro ist das ungewöhnlichste Gerät im Vergleich. Statt lediglich einen klassischen Mini PC anzubieten, kombiniert Beelink die Plattform mit einem kompakten 2-Bay-NAS-Gehäuse.

In der ausgewählten Variante arbeitet ein Intel N150 mit vier Kernen und vier Threads. 16 GB LPDDR5 sind fest integriert. Für große Windows-VM-Farmen ist das keine ideale Basis, für kleinere Serverdienste und LXC-Container reicht die Leistung jedoch aus.

Die eigentliche Stärke liegt beim Storage. Beelink integriert drei M.2-NVMe-Möglichkeiten mit unterschiedlichen PCIe-Anbindungen sowie zwei Schächte für 2,5- oder 3,5-Zoll-SATA-Laufwerke. Der Hersteller nennt bis zu 30 TB pro SATA-Schacht.

Auch das Netzwerk passt hervorragend zu einem kleinen Server. Ein Realtek-Controller stellt 5GbE bereit, hinzu kommt ein Intel-i226-V-Port mit 2,5GbE. Beelink nennt Virtualisierung und Software-Routing ausdrücklich als mögliche Einsatzszenarien.

Der klare Nachteil ist der Arbeitsspeicher. Die 16 GB LPDDR5 sind nicht wie normale SO-DIMMs einfach gegen größere Module austauschbar. Wer mehrere große VMs plant, sollte deshalb ein anderes Modell wählen.

Für einen kombinierten NAS-, Backup- und Container-Server ist der ME Pro dagegen äußerst interessant. Gerade die Möglichkeit, mehrere große SATA-Laufwerke direkt im Gehäuse unterzubringen, bietet keiner der klassischen Mini PCs in dieser Auswahl.

Ideal für: Proxmox-NAS, Backup-Server, Home Assistant, Pi-hole, kleine Linux-VMs und Storage-lastige Homelabs.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐☆

Beelink Mini-PC, ME Pro 2-Bay-NAS mit...
  • 🔥【Ultrakompaktes Ganzmetall-Design】Der Beelink Me Pro Mini-PC verfügt über ein innovatives...
  • 🔥【Ultrakompaktes Ganzmetall-Design】Der Beelink Me Pro Mini-PC verfügt über ein innovatives...
  • 🔥【Effiziente Wärmeableitung & leiser Betrieb】Das Beelink NAS nutzt Wärmeleitpads und eine...

3. MINISFORUM M1-1390: Für viele und CPU-intensive VMs

Wer möglichst viel CPU-Leistung in einem kompakten Gehäuse sucht, sollte sich den MINISFORUM M1-1390 ansehen. Der Core i9-13900HX besitzt 24 Kerne und 32 Threads und erreicht laut Hersteller bis zu 5,4 GHz.

Damit unterscheidet sich das Gerät deutlich von den typischen Achtkern-Mini-PCs. Viele parallel arbeitende virtuelle Maschinen können von der hohen Thread-Anzahl profitieren. Besonders interessant ist das bei umfangreichen Entwicklungsumgebungen, mehreren Windows-VMs oder CPU-intensiven Serverdiensten.

Auch beim RAM gibt es ausreichend Reserven. Zwei DDR4-SO-DIMM-Steckplätze unterstützen laut MINISFORUM bis zu 96 GB. Für den Storage stehen zwei PCIe-4.0-NVMe-Steckplätze mit einer vom Hersteller angegebenen Gesamtkapazität von bis zu 8 TB zur Verfügung.

Bei der Netzwerkausstattung zeigt sich allerdings ein überraschender Schwachpunkt. Trotz der enormen CPU-Leistung besitzt der M1-1390 lediglich einen 2,5-Gbit-LAN-Port.

Für einen reinen Virtualisierungshost ist das nicht zwingend problematisch. Wer allerdings OPNsense, komplexe VLAN-Strukturen oder mehrere physisch getrennte Netze plant, bekommt bei K8 Plus, UM890 Pro oder MS-01 deutlich mehr Flexibilität.

Genau deshalb ist der M1-1390 nicht unsere Gesamtempfehlung. Er ist vor allem dann stark, wenn CPU-Ressourcen Priorität haben.

Ideal für: viele VMs, Entwicklungsumgebungen, mehrere Windows-Systeme und CPU-intensive Homelab-Dienste.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐☆

MINIS FORUM M1-1390 Mini PC,core...
  • 【Leistungsstarker Intel Core i9-13900HX】Der MINISFORUM M1-1390 ist mit dem Intel Core i9-13900HX...
  • 【32 GB RAM und 1 TB PCIe 4.0 SSD】Mit 32 GB DDR4-3200-MHz-Arbeitsspeicher und einer 1 TB PCIe...
  • 【Vielseitige Videoausgabe für mehrere Displays】Der M1-1390 verfügt über HDMI mit bis zu...

4. MINISFORUM UM890 Pro: Leistungsstarker Proxmox-Allrounder

Der MINISFORUM UM890 Pro konkurriert direkt mit unserer Gesamtempfehlung. Sein Ryzen 9 8945HS besitzt acht Kerne und 16 Threads und erreicht laut Hersteller bis zu 5,3 GHz.

Zwei DDR5-SO-DIMM-Slots ermöglichen bis zu 96 GB Arbeitsspeicher. Für VMs und Container bietet das reichlich Reserven. Zwei M.2-2280-Steckplätze arbeiten über PCIe 4.0 und schaffen ausreichend Platz für schnellen lokalen Storage.

Auch beim Netzwerk liefert MINISFORUM eine für Proxmox attraktive Ausstattung. Zwei 2,5-Gbit-RJ45-Anschlüsse ermöglichen getrennte Netze oder zusätzliche Bandbreite. Wi-Fi 6E und Bluetooth sind ebenfalls vorhanden, für einen stationären Virtualisierungshost würde ich dennoch die kabelgebundenen LAN-Verbindungen bevorzugen.

Zusätzlich besitzt der UM890 Pro OCuLink und zwei USB4-Anschlüsse. Für normale Proxmox-Nutzer sind diese Funktionen nicht zwingend notwendig, erweitern aber die Möglichkeiten der Plattform.

Im direkten Vergleich mit dem K8 Plus sind beide Geräte sehr nah beieinander. Der GMKtec überzeugt uns durch seine beiden Intel-i226V-NICs und das ausgesprochen stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Proxmox-Host. Der UM890 Pro bleibt dennoch eine hervorragende Alternative mit sehr guter Erweiterbarkeit.

Ideal für: anspruchsvolle Allround-Homelabs, mehrere VMs, viel RAM, Dual-2,5GbE und schnellen NVMe-Storage.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

MINIS FORUM UM890 Pro Mini PC, AMD Ryzen...
  • 【Leistungsstarker Ryzen 9 8945HS】Der MINIS FORUM UM890 Pro ist mit einem AMD Ryzen 9 8945HS...
  • 【Großer Arbeitsspeicher & Speicherkapazität】Der UM890 Pro Mini-PC unterstützt DDR5-Speicher...
  • 【Effizientes Kühlsystem】Der UM890 Pro verfügt über zwei 8-mm-Hochleistungs-Heatpipes und...

5. MINISFORUM MS-01: Die Profi-Lösung fürs Homelab

Der MINISFORUM MS-01 verfolgt ein anderes Konzept als ein gewöhnlicher Mini PC. MINISFORUM bezeichnet ihn selbst als Mini Workstation und stattet das Gerät entsprechend umfangreich aus.

In unserer ausgewählten Variante arbeitet ein Intel Core i5-12600H. Die CPU besitzt zwölf Kerne und 16 Threads und bietet für viele Proxmox-Szenarien mehr als genug Rechenleistung.

Der entscheidende Vorteil liegt jedoch bei Netzwerk und Erweiterbarkeit. Zwei 10-Gbit-SFP+-Ports treffen auf zwei zusätzliche 2,5-Gbit-RJ45-Anschlüsse. Damit besitzt der MS-01 insgesamt vier schnelle kabelgebundene Netzwerkinterfaces.

Für ein Netzwerk-Homelab ist das außergewöhnlich interessant. Management, Storage, VMs, Clusterverkehr oder eine virtualisierte Firewall können auf unterschiedliche physische Interfaces verteilt werden.

Auch beim Storage hebt sich der MS-01 ab. Drei M.2-Slots stehen zur Verfügung, wobei einer alternativ U.2 unterstützt. Zusätzlich besitzt das Gerät einen PCIe-4.0-x16-Steckplatz in kompakter Bauform, der elektrisch bis PCIe 4.0 x8 unterstützt.

Der Arbeitsspeicher lässt sich über zwei DDR5-SO-DIMMs auf bis zu 64 GB erweitern. Das liegt unter den maximal 96 GB der K8-Plus- und UM890-Pro-Plattformen, reicht für zahlreiche Homelabs dennoch problemlos aus.

Für jemanden, der lediglich Home Assistant und drei Container betreiben möchte, wäre der MS-01 unnötig aufwendig. Bei 10-Gigabit-Netzwerk, mehreren Storage-Systemen, Firewall-Virtualisierung oder PCIe-Erweiterungen spielt er dagegen in einer eigenen Liga.

Ideal für: fortgeschrittene Homelabs, 10GbE, Firewall-VMs, mehrere Netzwerksegmente, schnellen Storage und PCIe-Erweiterungen.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

MINIS FORUM MS-01 Mini Workstation Intel...
  • [Puissant processeur Intel 12ème i5]MINISFORUM MS-01 ausgestattet mit einem Intel Core i5-12600H...
  • [Vitesse réseau ultra rapide]Mit 2 SFP+ 10 Gbit/s Netzwerkports, die Link Aggregation...
  • [Stockage de niveau entreprise]Die Mini-Workstation MS-01 unterstützt bis zu 3 M.2 NVME SSDs...

Welchen Mini PC würden wir für Proxmox wählen?

Für ein normales bis anspruchsvolles privates Homelab würden wir den GMKtec NucBox K8 Plus wählen. Ryzen 7 8845HS, aufrüstbarer DDR5-RAM, zwei NVMe-Steckplätze und zwei Intel-2,5GbE-Ports treffen genau die Anforderungen, die bei Proxmox langfristig relevant werden.

Der UM890 Pro ist eine sehr starke Alternative. Auch er bietet acht Kerne, 16 Threads, bis zu 96 GB DDR5, zwei NVMe-Slots und Dual 2,5GbE.

Wer maximale CPU-Leistung benötigt, bekommt mit dem M1-1390 und seinem Core i9-13900HX erheblich mehr Kerne. Dafür fällt die Netzwerkausstattung schwächer aus.

Beim Beelink ME Pro steht Storage im Vordergrund. Zwei SATA-Schächte, mehrere M.2-Laufwerke sowie 5GbE und 2,5GbE machen ihn zu einer interessanten Kombination aus Proxmox-Host und NAS.

Der MS-01 ist dagegen unsere Wahl für das ambitionierte Netzwerk-Homelab. Seine 10-Gbit-SFP+-Ports, zusätzlichen 2,5-Gbit-Ports und der PCIe-Steckplatz sind für Proxmox deutlich wertvoller als eine noch schnellere CPU.

Unsere Auswahlkriterien für einen Proxmox Mini PC

Bei einem normalen Mini-PC-Vergleich spielen häufig Displayausgänge, WLAN oder die integrierte Grafik eine große Rolle. Für Proxmox verschieben sich die Prioritäten deutlich.

Virtualisierungsleistung

Die CPU muss Hardwarevirtualisierung unterstützen und genug Kerne für die geplanten VMs bereitstellen. Mehr Kerne sind besonders bei vielen gleichzeitig laufenden Systemen interessant.

Arbeitsspeicher

RAM ist einer der wichtigsten Faktoren. Deshalb bevorzugen wir aufrüstbare Systeme und bewerten 32 GB als sehr guten Startpunkt für ein vielseitiges Homelab.

Netzwerk

Dual 2,5GbE ist für uns ein großer Pluspunkt. Mehrere Interfaces ermöglichen getrennte Netze und erleichtern den Betrieb von Firewall- oder Routing-VMs.

Storage

Mindestens zwei NVMe-Steckplätze erhöhen die Flexibilität erheblich. Zusätzliche SATA-Schächte oder ein dritter SSD-Slot sind besonders für Storage-lastige Systeme interessant.

Erweiterbarkeit

RAM- und SSD-Upgrades verlängern die Nutzungsdauer. Der MS-01 zeigt mit seinem PCIe-Steckplatz, wie weit sich dieses Konzept bei einer Mini-Workstation treiben lässt.

Verhältnis aus Leistung und Ausstattung

Die schnellste CPU gewinnt nicht automatisch. Für Proxmox bewerten wir das gesamte System aus Prozessor, RAM, Storage und Netzwerk.

Genau deshalb landet der K8 Plus vor dem M1-1390. Der Core i9 ist wesentlich leistungsfähiger, während die Plattform des GMKtec für ein typisches Homelab ausgewogener ausgestattet ist.

Häufige Fehler beim Kauf eines Mini PCs für Proxmox

Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich auf die CPU zu achten. Bei Virtualisierung kann fehlender RAM wesentlich schneller zum Problem werden.

Ebenso sollten Netzwerkanschlüsse nicht unterschätzt werden. Ein einziger 2,5-Gigabit-Port funktioniert, bietet bei komplexeren Netzwerken jedoch weniger Möglichkeiten als zwei oder vier physische Interfaces.

Auch Storage wird häufig zu spät geplant. Wer Proxmox zunächst auf einer einzelnen 512-GB-SSD installiert und später mehrere VMs sowie Backups hinzufügt, erreicht schnell die Kapazitätsgrenze.

Besonders kritisch ist verlöteter RAM. Ein günstiger Rechner mit 16 GB kann heute perfekt passen und in zwei Jahren trotzdem einen kompletten Hardwarewechsel erfordern.

Wer sich regelmäßig mit Server-, Netzwerk- und Hardwarethemen beschäftigt, findet in unseren Technik-Ratgebern weitere ausführliche Erklärungen und Anleitungen.

Mini PC für Proxmox Vergleich: Die 5 Modelle im Überblick

Produktname
GMKtec NucBox K8 Plus
Beelink ME Pro
MINISFORUM M1-1390
MINISFORUM UM890 Pro
MINISFORUM MS-01
Produktbild
GMKtec K8 Plus Mini PC Ryzen 7 8845HS...
Beelink Mini-PC, ME Pro 2-Bay-NAS mit...
MINIS FORUM M1-1390 Mini PC,core...
MINIS FORUM UM890 Pro Mini PC, AMD Ryzen...
MINIS FORUM MS-01 Mini Workstation Intel...
Ideal für
Gesamtempfehlung
NAS & Storage
Viele VMs
Leistung & RAM
Profi-Homelab
Setup
8C/16T · Dual 2,5G
N150 · 5G + 2,5G
24C/32T · 96 GB max.
8C/16T · Dual 2,5G
2× 10G · 2× 2,5G
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐⭐☆
⭐⭐⭐⭐☆
⭐⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐⭐⭐
Produktname
GMKtec NucBox K8 Plus
Produktbild
GMKtec K8 Plus Mini PC Ryzen 7 8845HS...
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Gesamtempfehlung
Setup
8C/16T · Dual 2,5G
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⭐⭐⭐⭐⭐
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Produktname
Beelink ME Pro
Produktbild
Beelink Mini-PC, ME Pro 2-Bay-NAS mit...
Ideal für
NAS & Storage
Setup
N150 · 5G + 2,5G
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⭐⭐⭐⭐☆
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Produktname
MINISFORUM M1-1390
Produktbild
MINIS FORUM M1-1390 Mini PC,core...
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Viele VMs
Setup
24C/32T · 96 GB max.
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MINISFORUM UM890 Pro
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MINIS FORUM UM890 Pro Mini PC, AMD Ryzen...
Ideal für
Leistung & RAM
Setup
8C/16T · Dual 2,5G
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
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MINISFORUM MS-01
Produktbild
MINIS FORUM MS-01 Mini Workstation Intel...
Ideal für
Profi-Homelab
Setup
2× 10G · 2× 2,5G
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
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Häufige Fragen zu Mini PCs für Proxmox (FAQ)

Welcher Mini PC für Proxmox ist empfehlenswert?

Für ein vielseitiges Homelab sollte ein Mini PC genügend CPU-Kerne, mindestens 32 GB aufrüstbaren RAM, schnellen NVMe-Storage und möglichst zwei Netzwerkanschlüsse bieten. Der GMKtec K8 Plus erfüllt diese Anforderungen besonders ausgewogen.

Kann Proxmox auf einem Mini PC laufen?

Ja. Moderne x86-Mini-PCs eignen sich sehr gut für Proxmox, sofern CPU und Plattform die erforderliche Hardwarevirtualisierung unterstützen.

Reichen 16 GB RAM für Proxmox?

Für ein kleines Homelab können 16 GB ausreichen. Wer mehrere vollständige virtuelle Maschinen betreiben möchte, sollte eher 32 GB oder mehr einplanen.

Sind 32 GB RAM für Proxmox genug?

Für viele private Homelabs sind 32 GB ein sehr guter Ausgangspunkt. Mehr Speicher wird interessant, wenn viele VMs oder speicherintensive Dienste gleichzeitig laufen.

Wie viele Kerne braucht Proxmox?

Proxmox selbst benötigt nur wenig CPU-Leistung. Entscheidend sind die darauf laufenden Gäste. Vier Kerne können für kleine Dienste reichen, während acht oder mehr Kerne deutlich mehr Reserven für mehrere VMs bieten.

Ist ein Intel N150 für Proxmox geeignet?

Ja, für leichte Proxmox-Systeme. Home Assistant, Pi-hole, kleine Linux-Container und ähnliche Dienste stellen keine extrem hohen CPU-Anforderungen. Viele große VMs passen dagegen weniger gut zu einem N150.

Ist ein Ryzen 7 8845HS gut für Proxmox?

Mit acht Kernen und 16 Threads bietet der Ryzen 7 8845HS eine sehr gute Grundlage für ein vielseitiges Homelab. Beim GMKtec K8 Plus kommen aufrüstbarer RAM, zwei NVMe-Slots und Dual-2,5GbE hinzu.

Ist ein Ryzen 9 8945HS für Proxmox geeignet?

Ja. Der Ryzen 9 8945HS im UM890 Pro besitzt acht Kerne und 16 Threads. Zusammen mit bis zu 96 GB DDR5 und zwei 2,5-Gbit-Netzwerkanschlüssen eignet sich die Plattform sehr gut für Virtualisierung.

Wie viel SSD-Speicher braucht Proxmox?

Das hängt von den virtuellen Maschinen ab. Proxmox selbst benötigt nur einen kleinen Teil des Speichers. Windows-VMs, Container, Snapshots und ISO-Dateien können den Bedarf jedoch schnell erhöhen. Für ein vielseitiges Homelab würde ich mindestens 1 TB Gesamtspeicher einplanen.

Braucht Proxmox zwei SSDs?

Nein. Zwei Laufwerke erhöhen jedoch die Flexibilität. Sie ermöglichen beispielsweise eine Trennung von System und VM-Storage oder verschiedene redundante Storage-Konzepte.

Braucht ein Proxmox Mini PC zwei LAN-Anschlüsse?

Nein. Ein Netzwerkanschluss reicht grundsätzlich aus. Zwei oder mehr Ports erleichtern jedoch die Trennung verschiedener Netze und sind besonders für Firewall-, Routing- oder Storage-Szenarien interessant.

Ist 2,5GbE für Proxmox sinnvoll?

Ja. Besonders bei Backups, NAS-Zugriffen und mehreren VMs bietet 2,5GbE gegenüber klassischem Gigabit-Ethernet zusätzliche Bandbreite.

Braucht man 10GbE für Proxmox?

Für die meisten privaten Homelabs nicht. 10GbE wird vor allem bei schnellen NAS-Systemen, großen Backups, mehreren Hosts oder umfangreichen Storage-Szenarien interessant.

Kann Home Assistant unter Proxmox laufen?

Ja. Home Assistant kann als virtuelle Maschine auf einem Proxmox-Host betrieben werden. Dadurch lassen sich zusätzlich weitere Dienste auf demselben Mini PC ausführen.

Kann man Docker auf Proxmox betreiben?

Ja. Häufig wird dafür eine Linux-VM erstellt, in der Docker läuft. Andere Konfigurationen sind ebenfalls möglich.

Kann Proxmox als NAS dienen?

Ja, allerdings sollte der Storage-Aufbau sorgfältig geplant werden. Ein Mini PC mit mehreren SSDs oder zusätzlichen SATA-Schächten bietet dafür deutlich mehr Möglichkeiten.

Ist der Beelink ME Pro gut für Proxmox?

Für Storage-orientierte Homelabs ist er interessant. N150, 16 GB LPDDR5, mehrere M.2-Slots, zwei SATA-Schächte sowie 5GbE und 2,5GbE ergeben eine ungewöhnliche Kombination. Die fest verbauten 16 GB RAM begrenzen jedoch größere VM-Setups.

Ist der MS-01 gut für Proxmox?

Ja, besonders für anspruchsvolle Homelabs. Zwei 10-Gbit-SFP+-Ports, zwei 2,5-Gbit-Ethernet-Anschlüsse, mehrere SSD-Slots und ein PCIe-Steckplatz bieten außergewöhnlich viele Erweiterungsmöglichkeiten.

Muss ein Proxmox-Server rund um die Uhr laufen?

Nein. Wer Dienste permanent benötigt, lässt den Host normalerweise durchgehend laufen. Für Testumgebungen kann er problemlos nur bei Bedarf eingeschaltet werden.

Braucht ein Proxmox-Server einen Monitor?

Nach Installation und Netzwerkkonfiguration normalerweise nicht. Die Verwaltung erfolgt über die Weboberfläche von einem anderen Rechner.

Ist WLAN für Proxmox sinnvoll?

Für den eigentlichen Serverbetrieb würde ich eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung bevorzugen. LAN bietet eine stabilere und besser planbare Grundlage für VMs, Storage und Netzwerkdienste.

Fazit: Der richtige Mini PC für Proxmox hängt stärker von RAM, Netzwerk und Storage als von der CPU allein ab

Ein Mini PC für Proxmox muss kein extrem leistungsfähiger Rechner sein. Für einige Container und Home Assistant kann bereits ein sparsamer Intel N150 ausreichen. Wer mehrere vollständige virtuelle Maschinen betreiben möchte, profitiert dagegen deutlich von acht oder mehr CPU-Kernen sowie 32 bis 64 GB Arbeitsspeicher.

Unsere Gesamtempfehlung ist der GMKtec NucBox K8 Plus. Ryzen 7 8845HS, zwei aufrüstbare DDR5-Slots, zwei NVMe-Steckplätze und Dual-2,5-Gigabit-Ethernet ergeben eine besonders ausgewogene Plattform für ein privates Homelab.

Der MINISFORUM UM890 Pro liegt sehr nah dahinter und bietet ebenfalls eine leistungsfähige Achtkern-CPU, bis zu 96 GB RAM, zwei NVMe-Steckplätze und zwei 2,5-Gigabit-Ports.

Für große VM-Umgebungen bietet der M1-1390 mit seinem Core i9-13900HX und 24 Kernen enorme CPU-Reserven. Der einzelne 2,5-Gigabit-Netzwerkport verhindert aus unserer Sicht jedoch den Gesamtsieg.

Der Beelink ME Pro verfolgt eine andere Richtung. Durch zwei SATA-Schächte, mehrere M.2-Laufwerke und 5GbE plus 2,5GbE eignet er sich besonders für ein kombiniertes Proxmox- und NAS-System. Seine fest verbauten 16 GB RAM setzen allerdings eine klare Grenze.

Für das ambitionierte Netzwerk-Homelab bleibt schließlich der MINISFORUM MS-01. Zwei 10GbE-SFP+-Ports, zwei zusätzliche 2,5GbE-Anschlüsse, drei SSD-Steckplätze und PCIe-Erweiterbarkeit sind in dieser Geräteklasse außergewöhnlich.

Wer sich vor dem Kauf zuerst fragt, welcher Mini PC für Proxmox zum eigenen Einsatzzweck passt, sollte deshalb vier Dinge priorisieren: ausreichend RAM, genügend Storage-Steckplätze, passende Netzwerkschnittstellen und genug CPU-Reserven für die tatsächlich geplanten VMs. Genau diese Kombination entscheidet langfristig stärker über ein gutes Homelab als die höchste Prozessorbezeichnung auf dem Datenblatt.