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Inhaltsverzeichnis

Smart Home Panel: 5 empfehlenswerte Modelle im Vergleich

Ein Smart Home Panel bringt die wichtigsten Funktionen eines vernetzten Zuhauses dauerhaft an die Wand. Licht, Heizung, Rollläden, Szenen oder der Energieverbrauch lassen sich damit bedienen, ohne jedes Mal das Smartphone herauszuholen. Je nach Modell übernimmt das Panel zusätzlich Aufgaben eines Smart-Home-Hubs, verbindet Zigbee-Geräte, integriert Matter oder arbeitet als Bedienoberfläche für Home Assistant.

Die Unterschiede zwischen den Geräten sind allerdings erheblich. Ein Amazon Echo Hub richtet sich klar an Alexa-Nutzer, während Shelly seine Panels stärker auf lokale Steuerung, Relaisfunktionen und die Einbindung eigener Geräte ausrichtet. SONOFF kombiniert wiederum Touchscreen, Zigbee und bei aktuellen Modellen zunehmend Matter und Home Assistant.

Wer lediglich ein großes frei konfigurierbares Dashboard benötigt, sollte außerdem prüfen, ob nicht ein Tablet für Smart Home die bessere Lösung ist. Ein echtes Smart Home Panel bietet dafür Vorteile bei Wandmontage, permanenter Stromversorgung und teilweise bei der direkten Steuerung angeschlossener Stromkreise.

Wichtiges MerkmalDarauf kommt es an
DisplaygrößeKleine Panels für Räume, große Displays als zentrale Haussteuerung
ZigbeeDirekte Einbindung kompatibler Sensoren und Aktoren
MatterHerstellerübergreifende Vernetzung kompatibler Geräte
RelaisDirekte Steuerung eines angeschlossenen Stromkreises
Home AssistantInteressant für offene und herstellerübergreifende Smart Homes
WLAN / BluetoothVerbindung zum Heimnetz und zu Zubehör
SensorenTemperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit oder Bewegung
MontageUnterputzdose, Wandhalterung oder andere feste Installation
Lokale SteuerungWeniger Abhängigkeit von Cloud-Diensten

Was ist ein Smart Home Panel?

Ein Smart Home Panel ist ein Touchscreen beziehungsweise digitales Bedienfeld, über das Smart-Home-Geräte zentral gesteuert werden. Es wird typischerweise an einer festen Stelle an der Wand montiert und übernimmt dort die Funktion eines intelligenten Schalters, Raumcontrollers oder zentralen Dashboards.

Auf dem Display können beispielsweise Lampen, Steckdosen, Thermostate, Rollläden und Szenen angezeigt werden. Statt verschiedene Hersteller-Apps auf einem Smartphone zu öffnen, stehen häufig verwendete Funktionen an einer fest definierten Stelle zur Verfügung.

Das ist besonders in Haushalten mit mehreren Personen praktisch. Ein Wandpanel lässt sich grundsätzlich von jedem Bewohner bedienen, ohne dass auf jedem Smartphone sämtliche Smart-Home-Apps eingerichtet sein müssen.

Je nach Modell geht die Funktion deutlich darüber hinaus. Manche Panels besitzen einen eigenen Zigbee-Hub, andere ein integriertes Relais oder Sensoren für Licht und Bewegung. Wieder andere konzentrieren sich hauptsächlich auf die übersichtliche Darstellung eines bereits vorhandenen Smart-Home-Systems.

Smart Home Panel und Smart Home Hub sind nicht dasselbe

Ein Smart Home Hub und ein Smart Home Panel erfüllen unterschiedliche Aufgaben, können aber im selben Gerät kombiniert werden.

Ein Hub kümmert sich hauptsächlich um die Kommunikation zwischen Smart-Home-Geräten. Er verbindet beispielsweise Zigbee-Sensoren mit einer App oder stellt Geräte verschiedenen Plattformen zur Verfügung.

Ein Panel ist dagegen in erster Linie eine Bedienoberfläche. Der Nutzer sieht auf dem Bildschirm Zustände und kann Geräte oder Szenen auslösen. Bei modernen Produkten verschwimmt diese Trennung zunehmend. Das SONOFF NSPanel Pro Gen2 besitzt beispielsweise einen integrierten Zigbee-3.0-Hub sowie Matter-Funktionen und kann gleichzeitig als Home-Assistant-Dashboard verwendet werden.

Der Amazon Echo Hub kombiniert ebenfalls Display und Smart-Home-Hub und unterstützt unter anderem Zigbee sowie Matter. Amazon führt den Echo Hub zusätzlich unter den Geräten mit integriertem Thread Border Router.

Wer sich stärker für reine Smart-Home-Zentralen interessiert, findet weitere Grundlagen in unserem Ratgeber zur Smart Friends Box und anderen Smart-Home-Zentralen.

Warum ist ein festes Smart Home Panel sinnvoll?

Das Smartphone kann nahezu jede Smart-Home-Steuerung übernehmen. Trotzdem ist es im Alltag nicht immer die angenehmste Lösung.

Wer lediglich das Licht ausschalten möchte, muss das Smartphone zunächst finden, entsperren und anschließend die richtige App öffnen. Ein Wandpanel befindet sich dagegen dauerhaft an derselben Stelle und zeigt die wichtigsten Funktionen direkt an.

Smart Home Display zur zentralen Steuerung

Besonders sinnvoll ist das bei häufig verwendeten Aktionen:

  • Licht ein- und ausschalten
  • Helligkeit verändern
  • Heiztemperatur einstellen
  • Rollläden bedienen
  • Szenen aktivieren
  • Energieverbrauch anzeigen
  • Raumtemperatur kontrollieren
  • Alarmfunktionen bedienen
  • kompatible Kameras aufrufen

Ein weiterer Vorteil liegt in der Zugänglichkeit. Auch Gäste, Kinder oder andere Haushaltsmitglieder können grundlegende Funktionen verwenden, ohne Zugang zu einem persönlichen Smart-Home-Konto zu benötigen.

Wo sollte ein Smart Home Panel montiert werden?

Der Standort hängt davon ab, welche Aufgabe das Panel erfüllen soll. Ein kleines Panel als Ersatz für einen Lichtschalter gehört sinnvollerweise in den jeweiligen Raum. Dort können Beleuchtung, Temperatur und einzelne Szenen gesteuert werden.

Für eine zentrale Haussteuerung bietet sich dagegen der Flur, Eingangsbereich oder eine häufig genutzte Stelle im Wohnzimmer beziehungsweise in der Küche an. Im Eingangsbereich sind beispielsweise Szenen wie „Haus verlassen“, „Nacht“ oder „Alles aus“ schnell erreichbar. In der Küche kann ein größeres Display zusätzlich Temperaturen, Energieverbrauch und mehrere Räume anzeigen.

Vor der Montage sollte außerdem die Verkabelung geprüft werden. Einige Panels benötigen eine direkte 230-Volt-Versorgung und gegebenenfalls einen Neutralleiter. Arbeiten an Netzspannung sollten bei fehlender Qualifikation von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.

Welche Displaygröße ist für ein Smart Home Panel sinnvoll?

Die richtige Größe hängt stärker vom Bedienkonzept als von der Anzahl der Smart-Home-Geräte ab. Kompakte Displays um vier Zoll eignen sich gut als intelligenter Wandschalter. Sie benötigen wenig Platz und reichen für einige Favoriten, Temperaturen oder Szenen aus.

Das Shelly Wall Display arbeitet beispielsweise mit einem 4-Zoll-Display und ist damit eher als kompakte Raumsteuerung gedacht. Shelly beschreibt es als zentrales Bedienfeld für Geräte, Gruppen und Szenen eines Raumes. Das SONOFF NSPanel Pro 120 bietet 4,7 Zoll bei 750 × 1334 Pixeln und nutzt das Hochformat. Am anderen Ende steht das Shelly Wall Display XL. Sein 10,1-Zoll-Touchscreen mit 1280 × 752 Pixeln bietet erheblich mehr Fläche und eignet sich dadurch deutlich besser als zentrale Haussteuerung.

Größer ist allerdings nicht automatisch besser. Für die Steuerung eines einzelnen Raumes kann ein 10-Zoll-Panel unnötig dominant wirken.

Smart Home Panel mit Zigbee

Zigbee gehört weiterhin zu den wichtigsten Funkprotokollen im Smart Home. Viele Sensoren, Lampen, Schalter, Thermostate und Steckdosen kommunizieren darüber. Besitzt das Panel selbst einen Zigbee-Hub, können unterstützte Geräte direkt darüber verbunden werden. Das kann eine zusätzliche Zentrale einsparen.

Dabei sollte jedoch ein wichtiger Punkt beachtet werden: Zigbee 3.0 bedeutet nicht automatisch vollständige Kompatibilität mit jedem beliebigen Zigbee-Gerät. Die Funktechnik kann standardisiert sein, die konkrete Softwareunterstützung bleibt aber vom Hersteller abhängig. SONOFF gibt für das NSPanel Pro 120 beispielsweise Unterstützung für eigene Zigbee-Geräte und verschiedene standardkonforme Geräte anderer Hersteller an.

Auch das NSPanel Pro Gen2 besitzt einen integrierten Zigbee-3.0-Hub. SONOFF verwendet dafür einen Silicon-Labs-EFR32MG24-Chip und ermöglicht die Einbindung verschiedener Zigbee-Sensoren, Lampen und Schalter. Der Echo Hub verfügt ebenfalls über einen integrierten Zigbee-Hub. Amazon führt den Echo Hub ausdrücklich unter den Echo-Geräten auf, die Zigbee-1.2- und Zigbee-3.0-Geräte direkt verbinden können.

Smart Home Panel mit Matter

Matter soll Geräte unterschiedlicher Hersteller besser miteinander verbinden. Statt ausschließlich über eine proprietäre Cloud oder Hersteller-App zu kommunizieren, können kompatible Geräte innerhalb eines Matter-Ökosystems zusammenarbeiten.

Gerade bei Smart Home Panels ist allerdings entscheidend, welche Matter-Funktion ein Gerät übernimmt.

Ein Matter Controller nimmt Matter-Geräte in das jeweilige System auf. Eine Matter Bridge kann dagegen Geräte eines anderen Standards, beispielsweise Zigbee, für ein Matter-System verfügbar machen. Das NSPanel Pro Gen2 besitzt laut SONOFF eine Matter Bridge und kann damit bestimmte Geräte aus eWeLink beziehungsweise Home Assistant mit anderen Matter-Plattformen synchronisieren.

Auch der Echo Hub unterstützt Matter. Amazon führt ihn zudem als Thread Border Router, wodurch er entsprechende Matter-over-Thread-Geräte in ein Thread-Netzwerk einbinden kann. Matter erhöht also die Wahrscheinlichkeit, dass Geräte verschiedener Hersteller miteinander funktionieren. Trotzdem lohnt sich weiterhin ein Blick auf die konkrete Kompatibilitätsliste.

Smart Home Panel für Home Assistant

Home Assistant ist besonders interessant, wenn Geräte verschiedener Hersteller über eine gemeinsame Plattform gesteuert werden sollen.

Das eigentliche Home-Assistant-System läuft dabei typischerweise auf einem separaten Server, Mini-PC, Raspberry Pi oder einer virtuellen Maschine. Das Smart Home Panel übernimmt lediglich die Benutzeroberfläche.

Dadurch kann auf dem Wanddisplay ein eigenes Dashboard erscheinen, auf dem beispielsweise Shelly-Aktoren, Zigbee-Sensoren, Kameras, Heizungen und Geräte anderer Hersteller gemeinsam dargestellt werden.

Wer dafür noch die passende Serverhardware benötigt, findet in unserem Vergleich zum Mini PC für Home Assistant geeignete Systeme.

SONOFF NSPanel Pro Gen2 und Home Assistant

Beim aktuellen NSPanel Pro Gen2 hat SONOFF die Integration deutlich geöffnet. Das Gerät besitzt 2 GB RAM und 32 GB Speicher. Die offizielle Home-Assistant-App kann laut Hersteller über F-Droid installiert werden, ohne das Panel rooten zu müssen. Zusätzlich lässt sich Home Assistant über die Webseitenfunktion des Panels öffnen. Damit eignet sich das Gen2 wesentlich besser für Home-Assistant-Nutzer als viele stärker geschlossene Bedienpanels.

Shelly Wall Display und Home Assistant

Shelly unterstützt ebenfalls die Integration seiner Wall Displays mit Home Assistant. Beim normalen Wall Display nennt Shelly Home Assistant ausdrücklich als Integrationsmöglichkeit. Beim Wall Display XL kommen zusätzlich MQTT und ein umfangreicher anpassbarer Bildschirm hinzu. Shelly beschreibt das große Panel ausdrücklich als mit Home Assistant nutzbar.

Für ein möglichst offenes Smart Home sind solche Schnittstellen langfristig wichtiger als eine besonders große Zahl proprietärer Funktionen.

Smart Home Panel oder Tablet?

Beide Varianten können dieselbe Grundidee erfüllen: Ein Display an der Wand dient als zentrale Bedienoberfläche. Ein Tablet hat den Vorteil größtmöglicher Softwarefreiheit. Home Assistant, Alexa, Google Home und zahlreiche Hersteller-Apps lassen sich direkt installieren.

Dafür ist ein Tablet normalerweise nicht speziell für den dauerhaften Wandeinsatz gebaut. Stromversorgung, Wandhalterung und Akku müssen berücksichtigt werden. Ein Smart Home Panel ist dagegen häufig für eine Unterputzdose vorgesehen und erhält seine Stromversorgung direkt aus der Elektroinstallation. Manche Modelle ersetzen gleichzeitig einen vorhandenen Lichtschalter.

Smart Home Panel eignet sich besonders, wenn:

  • eine saubere feste Wandinstallation gewünscht ist
  • ein Relais benötigt wird
  • das Display einen normalen Lichtschalter ersetzen soll
  • eine zentrale Raumsteuerung gewünscht ist
  • Zigbee oder andere Hub-Funktionen direkt integriert sein sollen

Tablet eignet sich besonders, wenn:

  • maximale App-Freiheit wichtig ist
  • ein sehr großes Display gewünscht wird
  • keine Elektroinstallation verändert werden soll
  • das Dashboard häufig verändert wird
  • mehrere unterschiedliche Apps benötigt werden

Es gibt deshalb keinen grundsätzlichen Sieger. Beide Konzepte lösen unterschiedliche Anforderungen.

Relais im Smart Home Panel: Wofür ist das gut?

Ein integriertes Relais ermöglicht es, einen angeschlossenen Verbraucher unmittelbar über das Panel zu schalten. Das ist vor allem interessant, wenn ein vorhandener Lichtschalter durch das Panel ersetzt wird. Das Shelly Wall Display besitzt einen integrierten 5-A-Schalter. Shelly beschreibt ausdrücklich die Möglichkeit, damit beispielsweise eine vorhandene Beleuchtung zu schalten.

Auch das NSPanel Pro Gen2 besitzt zwei Relaiskanäle. SONOFF gibt maximal 5 A pro Kanal beziehungsweise 10 A Gesamtlast bei ohmschen Verbrauchern an. Das ältere beziehungsweise anders aufgebaute NSPanel Pro 120 hat dagegen kein Relais. SONOFF weist darauf in den eigenen FAQ ausdrücklich hin.

Dieser Unterschied ist für die Auswahl wichtig. Ein Panel kann ein hervorragendes Smart-Home-Dashboard sein, ohne einen einzigen Stromkreis direkt schalten zu können.

Smart Home Panel als Thermostat

Ein Wandpanel eignet sich grundsätzlich sehr gut für die Heizungssteuerung, weil Temperaturanzeige und Bedienung an einer festen Stelle zusammenkommen.

Beim Shelly Wall Display Bundle übernimmt der Shelly BLU H&T die Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung. Dadurch kann das Wall Display gemeinsam mit kompatiblen Shelly-Geräten als Raumthermostat verwendet werden.

Der externe Sensor hat einen praktischen Vorteil: Die Messung muss nicht direkt im Display erfolgen, dessen Elektronik selbst Wärme erzeugen kann. Das Panel kann dadurch an einer für die Bedienung geeigneten Stelle sitzen, während der Sensor an einer für die Temperaturmessung sinnvolleren Position platziert wird.

Genau diese Kombination ist einer der Gründe, warum wir das Shelly-Bundle in unserem Vergleich als Gesamtempfehlung einordnen.

Lokale Steuerung oder Cloud?

Bei einem dauerhaft installierten Smart Home Panel spielt die Abhängigkeit von Herstellerdiensten eine wichtige Rolle. Cloud-Funktionen bieten Komfort, Fernzugriff und einfache Einrichtung. Eine möglichst lokale Steuerung hat dagegen Vorteile bei Reaktionszeit, Datenschutz und Unabhängigkeit vom Internet. Für Nutzer mit Home Assistant sind daher lokale APIs, MQTT und offene Integrationen besonders interessant. Shelly unterstützt bei seinen Wall Displays eine entsprechende Einbindung in Home Assistant. Beim Wall Display XL steht zusätzlich MQTT zur Verfügung.

Person bedient ein fest installiertes Smart Home Panel an der Wand

Ein Echo Hub ist dagegen stark auf Alexa ausgerichtet. Das ist kein grundsätzlicher Nachteil, wenn das gesamte Smart Home bereits über Alexa organisiert wird. Für Nutzer, die möglichst unabhängig von einem großen Cloud-Ökosystem bleiben möchten, passen Shelly oder Home-Assistant-orientierte Lösungen jedoch häufig besser.

Smart Home Panel für Alexa

Wer sein Smart Home bereits überwiegend mit Alexa steuert, muss nicht zwangsläufig auf ein herstellerfremdes Panel ausweichen.

Der Amazon Echo Hub wurde genau für diesen Zweck entwickelt. Sein 8-Zoll-Touchscreen dient als zentrale Smart-Home-Steuerung und das Gerät integriert sich direkt in Alexa. Besonders interessant ist die Funkunterstützung. Der Echo Hub besitzt einen integrierten Zigbee-Hub und gehört zu Amazons Matter-kompatiblen Echo-Geräten. Zusätzlich fungiert er als Thread Border Router.

Dadurch lassen sich zahlreiche kompatible Geräte unterschiedlicher Hersteller innerhalb eines Alexa-Systems zusammenführen. Wer Alexa ohnehin in mehreren Räumen verwendet, bekommt damit eine wesentlich natürlichere Integration als mit einem Panel, das primär für ein anderes Ökosystem entwickelt wurde.

Smart Home Panel für Shelly

Shelly verfolgt bei seinen Wanddisplays ein interessantes Konzept. Das Panel dient nicht nur zur Bedienung, sondern kann gleichzeitig einen normalen Schalter ersetzen. Dadurch lässt sich ein vorhandener Wandplatz sinnvoll weiterverwenden.

Das normale Shelly Wall Display besitzt ein 4-Zoll-Display und einen integrierten 5-A-Schalter. In Kombination mit dem BLU H&T kommen externe Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten hinzu. Das Wall Display XL verfolgt dagegen einen deutlich stärker zentralisierten Ansatz. Mit 10,1 Zoll, vier frei belegbaren Tasten, Bewegungssensor und deutlich größerer Oberfläche eignet es sich eher als Bedienzentrum für einen ganzen Wohnbereich.

Damit deckt Shelly zwei sehr unterschiedliche Anwendungsfälle ab.

Smart Home Panel für SONOFF

SONOFF richtet sich besonders an Nutzer, die Zigbee, eWeLink und zunehmend Home Assistant miteinander verbinden möchten.

Das NSPanel Pro Gen2 ist technisch das vielseitigste Gerät aus dem aktuellen SONOFF-Angebot in unserem Vergleich. Zwei Relais, Zigbee 3.0, Matter Bridge, Dual-Band-WLAN sowie die Möglichkeit zur Installation der Home-Assistant-App machen es flexibel.

Das NSPanel Pro 120 besitzt dagegen das größere 4,7-Zoll-Hochformatdisplay und einen Zigbee-3.0-Hub, verzichtet jedoch auf ein eigenes Relais.

Für die Auswahl sollte deshalb nicht nur die Bildschirmgröße betrachtet werden.

Was sollte ein gutes Smart Home Panel können?

Ein gutes Smart Home Panel muss nicht jede verfügbare Funktechnik unterstützen. Wichtiger ist, dass die Ausstattung zum eigenen System passt.

Für ein vielseitiges System würde ich insbesondere auf folgende Punkte achten:

Übersichtliche Oberfläche:
Die häufigsten Funktionen sollten ohne mehrere Untermenüs erreichbar sein.

Ausreichende Displaygröße:
Ein kleiner Bildschirm eignet sich gut für Raumsteuerung, ein größeres Panel für eine zentrale Übersicht.

Passende Funkstandards:
Zigbee, Matter, Thread oder Bluetooth sind nur dann relevant, wenn entsprechende Geräte vorhanden sind.

Lokale Integrationen:
Home Assistant und MQTT erhöhen die langfristige Flexibilität.

Relais:
Wichtig, wenn das Panel tatsächlich einen vorhandenen Lichtschalter ersetzen soll.

Sensoren:
Licht-, Bewegungs-, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren können zusätzliche Automatisierungen ermöglichen.

Softwareupdates:
Ein Wandpanel soll mehrere Jahre verwendet werden. Eine langfristig gepflegte Plattform ist deshalb besonders wichtig.

Unsere 5 Smart Home Panels im Vergleich

Nach dem Informationsteil kommen wir zu den konkreten Geräten. Wir haben bewusst unterschiedliche Systeme ausgewählt. Dadurch reicht der Vergleich vom kompakten Shelly-Wandcontroller über Home-Assistant- und Zigbee-Panels bis hin zum großen 10,1-Zoll-Zentraldisplay.

Die Geräte wurden von uns nicht als eigener Produkttest geprüft. Unsere Einordnung basiert auf Ausstattung, Herstellerinformationen, Integrationsmöglichkeiten, Einsatzgebiet und den aktuell verfügbaren Produktinformationen.

*Affiliate-Hinweis: Einige Produktboxen in diesem Artikel sind Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

1. Shelly Wall Display + BLU H&T: Unsere Gesamtempfehlung

Das Shelly Wall Display zusammen mit dem BLU H&T ist unsere Gesamtempfehlung, weil das Bundle mehrere Funktionen verbindet, die bei einem dauerhaft installierten Smart Home Panel im Alltag sinnvoll sind.

Das Wall Display besitzt einen 4-Zoll-Touchscreen und wird fest an der Wand installiert. Über die Oberfläche lassen sich Shelly-Geräte, Gruppen und Szenen steuern. Der Startbildschirm kann angepasst werden und stellt beispielsweise wichtige Geräte, Temperaturinformationen und Energieverbrauch dar. Ein entscheidender Vorteil gegenüber einem reinen Display ist der integrierte 5-A-Schalter. Dadurch kann das Panel einen herkömmlichen Lichtschalter ersetzen und einen angeschlossenen Stromkreis direkt steuern. Im von uns ausgewählten Amazon-Bundle ist zusätzlich der Shelly BLU H&T enthalten. Der Bluetooth-Sensor misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Shelly nutzt diese Daten unter anderem dafür, das Wall Display als Thermostat einzusetzen.

Gerade diese Kombination gefällt uns: Das Panel ist nicht nur eine hübsche Fernbedienung an der Wand, sondern kann Licht schalten, Klimadaten anzeigen und gemeinsam mit weiteren Shelly-Komponenten Heiz- oder Kühlfunktionen steuern. Auch Home Assistant lässt sich integrieren. Damit bleibt das Gerät für Nutzer interessant, die später über das reine Shelly-System hinausgehen möchten.

Die Amazon-Version mit der ASIN B0DBVCLP7F wird als Bundle aus Wall Display und BLU H&T angeboten. Externe Produktdaten ordnen genau diese ASIN dem entsprechenden Shelly-Set zu. Die von uns berücksichtigten Amazon-Kundenbewertungen fallen für dieses Bundle ebenfalls sehr positiv aus. Da Bewertungen und Anzahl der Rezensionen laufend schwanken, übernehmen wir bewusst keinen festen Wert in die Bewertung.

Stärken:

  • 4-Zoll-Touchscreen
  • integrierter 5-A-Schalter
  • BLU H&T im Bundle
  • Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung
  • Thermostatfunktion
  • Home-Assistant-Integration
  • Energieanzeige kompatibler Shelly-Geräte
  • kompakte Wandmontage

Ideal für: Shelly-Nutzer, Raumsteuerung, Heizung, Beleuchtung und Home Assistant.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

2. SONOFF NSPanel Pro Gen2: Besonders vielseitig mit Home Assistant, Zigbee und Matter

Das SONOFF NSPanel Pro Gen2 ist technisch das vielseitigste kompakte Panel in unserem Vergleich. SONOFF verwendet einen Quad-Core ARM Cortex-A35, 2 GB RAM und 32 GB Speicher. Der kapazitive Bildschirm misst 3,95 Zoll und löst mit 480 × 480 Pixeln auf. Besonders interessant ist die Home-Assistant-Unterstützung. Die offizielle App lässt sich laut SONOFF über F-Droid installieren, ohne das Gerät vorher rooten zu müssen. Alternativ kann ein Home-Assistant-Dashboard über die Webseitenfunktion geöffnet werden. Hinzu kommt ein Zigbee-3.0-Gateway mit EFR32MG24-Chip. Unterstützte Zigbee-Geräte können dadurch direkt mit dem Panel verbunden werden.

Auch Matter spielt beim Gen2 eine deutlich größere Rolle. SONOFF integriert eine Matter Bridge, mit der bestimmte Geräte aus eWeLink oder Home Assistant in andere Matter-Plattformen übertragen werden können.

Ein weiterer Unterschied zum NSPanel Pro 120 sind die zwei integrierten Relaiskanäle. Damit kann das Gen2 tatsächlich angeschlossene Verbraucher direkt schalten. SONOFF nennt eine maximale ohmsche Last von 5 A pro Kanal und 10 A insgesamt. Für Nutzer, die verschiedene Smart-Home-Techniken miteinander kombinieren möchten, ist das Gen2 daher besonders interessant. Warum ist es trotzdem nicht unser Gesamtsieger? Das 3,95-Zoll-Display ist relativ klein und das Shelly-Bundle bietet für eine klassische Raumsteuerung inklusive separatem Klima-Sensor ein besonders ausgewogenes Gesamtpaket.

Stärken:

  • Home-Assistant-App ohne Root
  • 2 GB RAM und 32 GB Speicher
  • Zigbee 3.0
  • Matter Bridge
  • Dual-Band-WLAN
  • zwei integrierte Relais
  • Kameraunterstützung
  • kompakte Bauform

Ideal für: Home Assistant, Zigbee, Matter und technisch umfangreiche Smart Homes.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home...
  • Multi-App Unterstützung & Home Assistant-Integration: 2GB RAM + 32GB Speicher für flüssige...
  • Matter Bridge für universelle Kompatibilität: Integriertes Matter Gateway verbindet Zigbee...
  • 2‑Kanal Relais + einfache Nachrüstung: Integriertes 2‑Kanal Relais ersetzt herkömmliche...

3. Amazon Echo Hub: Unsere Empfehlung für Alexa

Der Amazon Echo Hub richtet sich an einen völlig anderen Nutzertyp. Wer sein Zuhause bereits mit Alexa steuert, bekommt hier ein speziell dafür entwickeltes Smart Home Panel. Das Gerät besitzt einen 8-Zoll-Touchscreen und wird als zentrale Oberfläche für kompatible Smart-Home-Geräte eingesetzt. Die Abmessungen liegen bei rund 202 × 137 × 15 Millimetern. Der große Vorteil liegt in der Integration des Amazon-Ökosystems. Statt einen fremden Controller mühsam mit Alexa zu verbinden, ist die Plattform bereits der zentrale Bestandteil des Gerätes. Auch bei den Funkstandards ist der Echo Hub interessant. Amazon führt ihn unter den Echo-Geräten mit integriertem Zigbee-Smart-Home-Hub. Zigbee-1.2- und Zigbee-3.0-Geräte verschiedener unterstützter Kategorien können damit direkt verbunden werden.

Zusätzlich unterstützt der Echo Hub Matter und fungiert als Thread Border Router. Damit können geeignete Matter-over-Thread-Geräte in das entsprechende Netzwerk eingebunden werden. Für ein Alexa-Haus ist das sehr praktisch. Lampen, Steckdosen, Sensoren, Schlösser und andere kompatible Geräte können auf einer gemeinsamen Oberfläche erscheinen. Der Nachteil liegt gleichzeitig auf der Hand: Wer Home Assistant als Herzstück des Smart Homes nutzt oder möglichst unabhängig von einem großen Cloud-Ökosystem bleiben möchte, erhält mit Shelly oder SONOFF mehr interessante Möglichkeiten.

Ein integriertes Relais zum direkten Ersatz eines Lichtschalters besitzt der Echo Hub ebenfalls nicht. Er ist in erster Linie Hub und Bedienpanel, nicht Unterputz-Schaltaktor.

Stärken:

  • großes 8-Zoll-Display
  • direkte Alexa-Integration
  • integrierter Zigbee-Hub
  • Matter-Unterstützung
  • Thread Border Router
  • einfache Einbindung in bestehende Alexa-Haushalte

Ideal für: Alexa-Nutzer und Haushalte mit vielen Works-with-Alexa-, Zigbee- oder Matter-Geräten.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐☆

Amazon Echo Hub, Smart-Home-Bedienpanel...
  • ECHO HUB — Ein benutzerfreundliches Smart-Home-Bedienpanel mit einer modernen Oberfläche...
  • PASSE DEIN DASHBOARD AN – Jetzt mit einem noch übersichtlicheren und optimierten Design. Ordne...
  • NEU GEDACHT FÜR DEIN ZUHAUSE – Mit Alexa+ und einem kompatiblen Ring-Abonnement (separat...

4. Shelly Wall Display XL: Das beste große Smart Home Panel

Das Shelly Wall Display XL ist die richtige Wahl, wenn ein Smart Home Panel nicht wie ein digitaler Lichtschalter aussehen soll, sondern als echtes zentrales Bedienzentrum dienen soll. Der Touchscreen misst 10,1 Zoll und löst mit 1280 × 752 Pixeln auf. Damit bietet das XL erheblich mehr Platz für Geräte, Szenen und Informationen als die kompakten Wandpanels. Shelly verwendet einen Rockchip RK3566 mit vier Cortex-A55-Kernen, 2 GB RAM und 32 GB Flash-Speicher. Als Betriebssystem kommt Android 11 zum Einsatz. Das Panel unterstützt Dual-Band-WLAN 6 und Bluetooth 5.4. Hinzu kommen ein Helligkeitssensor und Bewegungserkennung.

Besonders praktisch sind die vier frei konfigurierbaren physischen Tasten. Darüber lassen sich häufig verwendete Funktionen auslösen, ohne zunächst das Display bedienen zu müssen. Denkbar wären beispielsweise „Alle Lichter aus“, „Gute Nacht“, „Rollläden schließen“ oder eine bestimmte Szene. Auch ein integriertes Relais ist vorhanden. Shelly gibt bis zu 5 A beziehungsweise bis zu 1500 Watt an. Home Assistant und MQTT werden unterstützt. Dadurch bleibt das XL auch für umfangreichere herstellerübergreifende Installationen interessant. Hinzu kommen Stereo-Lautsprecher, ein integrierter Media Player und Internetradio.

Der größte Nachteil ist ebenfalls offensichtlich: Ein 10,1-Zoll-Panel braucht Platz. Als Ersatz für einen normalen Lichtschalter würden wir es nicht wählen. Als zentrale Bedienfläche im Flur, Wohnzimmer oder in der Küche ist genau diese Größe dagegen ein Vorteil.

Stärken:

  • 10,1-Zoll-Touchscreen
  • 2 GB RAM und 32 GB Speicher
  • Home Assistant
  • MQTT
  • Wi-Fi 6
  • vier frei belegbare Hardwaretasten
  • integriertes Relais
  • Bewegung und Helligkeit
  • Stereo-Lautsprecher

Ideal für: große zentrale Haussteuerung, Home Assistant und umfangreiche Shelly-Systeme.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐⭐

Shelly Wall Display XL Schwarz...
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  • 𝗦𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹𝘄𝗮𝗵𝗹-𝗧𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻: vier voll anpassbare...
  • 𝗜𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 & 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇: Montage in einer...

5. SONOFF NSPanel Pro 120: Für Zigbee und ein größeres Hochformat-Display

Das SONOFF NSPanel Pro 120 ist besonders interessant für Nutzer, die ein etwas größeres SONOFF-Panel wünschen und bereits viele Zigbee- beziehungsweise eWeLink-Geräte verwenden. Das Display misst 4,7 Zoll und löst mit 750 × 1334 Pixeln auf. Im Gegensatz zum quadratischen Gen2 setzt SONOFF hier auf ein deutlich länglicheres Hochformat. Im Inneren arbeitet ebenfalls ein Quad-Core ARM Cortex-A35. Das Panel kommuniziert über 2,4-GHz-WLAN sowie Zigbee 3.0. Es kann kompatible Zigbee-Geräte verwalten, Kamerabilder anzeigen, Thermostate bedienen und verschiedene Smart-Home-Informationen darstellen. SONOFF nennt außerdem Alexa und Google Home als Sprachsteuerungsmöglichkeiten. Auch Energieinformationen kompatibler Geräte lassen sich anzeigen.

Ein wichtiger Unterschied zum Gen2 muss jedoch ausdrücklich erwähnt werden: Das NSPanel Pro 120 besitzt kein eigenes Schaltrelais. Das Gerät ist damit ein echtes Steuerpanel, aber kein direkter Ersatz für einen Lichtschalter, wenn der vorhandene Stromkreis physisch über das Panel geschaltet werden soll. Gerade deshalb sollten Gen2 und 120 nicht allein anhand ihrer Displaygröße verglichen werden. Das Gen2 ist technisch offener und besitzt Relais, während das 120 mit seinem 4,7-Zoll-Hochformat für andere Bedienkonzepte attraktiv ist.

Stärken:

  • 4,7-Zoll-Hochformat
  • Zigbee-3.0-Hub
  • Kameraansichten
  • Alexa und Google Home
  • Energieanzeige kompatibler Geräte
  • zentrale eWeLink-Steuerung

Zu beachten: kein integriertes Relais.

Ideal für: SONOFF, Zigbee, eWeLink und Nutzer, die ein größeres Hochformat-Panel möchten.

Redaktionelle Einordnung: ⭐⭐⭐⭐☆

SONOFF NSPanel Pro 120 Smart Home...
  • All-in-One-Kontrollpanel mit: Genießen Sie eine größere Ansicht mit der 4,7-Zoll-Anzeige, die Ihr...
  • 【Sicherheit im Haushalt】Personalisieren Sie 3 Modi durch die Konfiguration verschiedener...
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Welches Smart Home Panel ist das beste?

Unsere Gesamtempfehlung ist das Shelly Wall Display + BLU H&T.

Das liegt nicht daran, dass es in jeder einzelnen Kategorie die meisten Funktionen bietet. Das SONOFF NSPanel Pro Gen2 ist beispielsweise bei Zigbee, Matter und Home Assistant technisch vielseitiger und das Shelly Wall Display XL besitzt das deutlich größere Display.

Das Wall-Display-Bundle trifft für uns jedoch den besten Mittelweg für den typischen Einsatz eines Wandpanels. Es ist kompakt, besitzt ein integriertes Relais, lässt sich als Raumcontroller verwenden, integriert Home Assistant und bringt mit dem BLU H&T gleich einen externen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor für die Thermostatfunktion mit.

Auch die starken Kundenbewertungen des von uns ausgewählten Amazon-Bundles fließen in unsere redaktionelle Einordnung ein. Bewertungen können sich allerdings jederzeit ändern und sind für uns kein Ersatz für die technische Bewertung.

Smart Home Panel Vergleich: Die 5 Modelle im Überblick

Produktname
Shelly Wall Display + BLU H&T
SONOFF NSPanel Pro Gen2
Amazon Echo Hub
Shelly Wall Display XL
SONOFF NSPanel Pro 120
Produktbild
Shelly Wall Display Schwarz + Blu H&T...
SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home...
Amazon Echo Hub, Smart-Home-Bedienpanel...
Shelly Wall Display XL Schwarz...
SONOFF NSPanel Pro 120 Smart Home...
Ideal für
Gesamtempfehlung
Home Assistant
Alexa
Großes Zentralpanel
SONOFF / Zigbee
Zentrale Besonderheit
Relais + Klima-Sensor
Zigbee + Matter + 2 Relais
Zigbee + Matter + Thread
4 Tasten + HA + MQTT
Zigbee Hub, Hochformat
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐⭐☆
⭐⭐⭐⭐⭐
⭐⭐⭐⭐☆
Produktname
Shelly Wall Display + BLU H&T
Produktbild
Shelly Wall Display Schwarz + Blu H&T...
Ideal für
Gesamtempfehlung
Zentrale Besonderheit
Relais + Klima-Sensor
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
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Produktname
SONOFF NSPanel Pro Gen2
Produktbild
SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home...
Ideal für
Home Assistant
Zentrale Besonderheit
Zigbee + Matter + 2 Relais
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⭐⭐⭐⭐⭐
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Amazon Echo Hub
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Amazon Echo Hub, Smart-Home-Bedienpanel...
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Alexa
Zentrale Besonderheit
Zigbee + Matter + Thread
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐☆
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Shelly Wall Display XL
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Shelly Wall Display XL Schwarz...
Ideal für
Großes Zentralpanel
Zentrale Besonderheit
4 Tasten + HA + MQTT
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐⭐
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Produktname
SONOFF NSPanel Pro 120
Produktbild
SONOFF NSPanel Pro 120 Smart Home...
Ideal für
SONOFF / Zigbee
Zentrale Besonderheit
Zigbee Hub, Hochformat
Redaktionsbewertung
⭐⭐⭐⭐☆
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Worauf würden wir beim Kauf besonders achten?

Vor dem Kauf sollte zuerst das vorhandene Smart-Home-System betrachtet werden. Wer bereits Dutzende Shelly-Geräte besitzt, profitiert von einem Shelly Wall Display wesentlich stärker als ein Haushalt, der vollständig über Alexa organisiert ist.

Umgekehrt ist ein Echo Hub für einen Alexa-Haushalt extrem bequem, während Home-Assistant-Nutzer wahrscheinlich mehr Wert auf offene Integrationen legen.

1. Bestehendes Ökosystem

Ein Panel sollte vorhandene Geräte möglichst direkt oder über die bereits verwendete Zentrale erreichen können.

2. Größe des Displays

Vier Zoll reichen als Raumcontroller. Acht bis zehn Zoll eignen sich besser für umfangreiche Übersichten.

3. Relais

Soll das Panel einen Lichtschalter ersetzen, ist ein integriertes Relais wichtig.

4. Zigbee und Matter

Ein integrierter Funkhub kann zusätzliche Hardware einsparen. Die konkrete Kompatibilität muss trotzdem geprüft werden.

5. Home Assistant

Wer langfristig verschiedene Hersteller kombinieren möchte, sollte auf eine gute Home-Assistant-Integration achten.

6. Temperaturmessung

Soll das Panel als Thermostat dienen, ist ein sinnvoll positionierter Temperatursensor wichtig. Das Shelly-Bundle löst das mit dem externen BLU H&T besonders elegant.

7. Installation

Nicht jedes Panel lässt sich einfach an jede vorhandene Unterputzdose anschließen. Abmessungen, Neutralleiter und Stromversorgung sollten vor dem Kauf geprüft werden.

Häufige Fragen zu Smart Home Panels (FAQ)

Was ist ein Smart Home Panel?

Ein Smart Home Panel ist ein festes Touchdisplay zur Steuerung eines vernetzten Zuhauses. Je nach Modell können Lampen, Heizungen, Rollläden, Steckdosen, Szenen, Sensoren und andere Geräte bedient werden.

Welches Smart Home Panel ist empfehlenswert?

Unsere Gesamtempfehlung ist das Shelly Wall Display + BLU H&T. Das Bundle verbindet Touchscreen, integriertes Relais, Home-Assistant-Unterstützung und Temperatur- beziehungsweise Feuchtigkeitssensor.

Welches Smart Home Panel ist für Home Assistant geeignet?

Das SONOFF NSPanel Pro Gen2 ist besonders interessant, weil die offizielle Home-Assistant-App über F-Droid installiert werden kann. Auch Shelly Wall Display und Wall Display XL lassen sich mit Home Assistant integrieren.

Welches Smart Home Panel ist für Alexa geeignet?

Der Amazon Echo Hub eignet sich besonders gut für Alexa. Er besitzt einen 8-Zoll-Bildschirm, einen integrierten Zigbee-Hub und unterstützt Matter sowie Thread.

Gibt es ein Smart Home Panel mit Zigbee?

Ja. Sowohl der Echo Hub als auch SONOFF NSPanel Pro Gen2 und NSPanel Pro 120 besitzen integrierte Zigbee-Funktionen.

Gibt es ein Smart Home Panel mit Matter?

Ja. Das SONOFF NSPanel Pro Gen2 besitzt Matter-Bridge-Funktionen. Auch der Amazon Echo Hub gehört zu Amazons Matter-kompatiblen Geräten.

Welches Smart Home Panel hat das größte Display?

Von den fünf verglichenen Geräten besitzt das Shelly Wall Display XL mit 10,1 Zoll das größte Display.

Kann ein Smart Home Panel einen Lichtschalter ersetzen?

Das hängt vom Modell ab. Shelly Wall Display und SONOFF NSPanel Pro Gen2 besitzen integrierte Relais und können bei geeigneter Verkabelung entsprechende Schaltaufgaben übernehmen. Das NSPanel Pro 120 besitzt dagegen kein Relais.

Braucht ein Smart Home Panel einen Neutralleiter?

Das hängt von der elektrischen Konstruktion des Panels ab. Bei fest verdrahteten Geräten sollte vor der Installation immer der Schaltplan des konkreten Modells geprüft werden.

Kann ich ein Smart Home Panel selbst installieren?

Die Einrichtung der Software ist für technisch versierte Nutzer meist problemlos möglich. Arbeiten an 230-Volt-Netzspannung sollten dagegen nur durchgeführt werden, wenn die notwendige elektrotechnische Qualifikation vorhanden ist.

Smart Home Panel oder Tablet: Was ist besser?

Für maximale Softwarefreiheit ist ein Tablet häufig flexibler. Für eine dauerhaft integrierte Wandinstallation mit Relais, Unterputzmontage oder integriertem Hub ist ein Smart Home Panel meist die elegantere Lösung.

Ist das Shelly Wall Display mit Home Assistant kompatibel?

Ja. Shelly nennt Home Assistant ausdrücklich als Integrationsmöglichkeit für das Wall Display.

Kann das Shelly Wall Display als Thermostat verwendet werden?

Ja. Zusammen mit dem Shelly BLU H&T kann das Wall Display Temperatur- und Feuchtigkeitswerte verwenden und als Raumthermostat eingesetzt werden.

Hat das Shelly Wall Display ein Relais?

Ja. Das normale Shelly Wall Display besitzt einen integrierten 5-A-Schalter.

Hat das SONOFF NSPanel Pro Gen2 Relais?

Ja. Das Gen2 besitzt zwei Relaiskanäle.

Hat das SONOFF NSPanel Pro 120 ein Relais?

Nein. SONOFF weist in den eigenen technischen Informationen ausdrücklich darauf hin, dass das NSPanel Pro 120 kein Relais besitzt.

Wie groß ist das Display des Echo Hub?

Der Amazon Echo Hub besitzt einen 8-Zoll-Touchscreen.

Unterstützt der Echo Hub Zigbee?

Ja. Amazon führt den Echo Hub unter den Echo-Geräten mit integriertem Zigbee-Smart-Home-Hub.

Unterstützt der Echo Hub Thread?

Ja. Amazon führt den Echo Hub als Thread Border Router.

Kann ein Smart Home Panel Kamerabilder anzeigen?

Das hängt vom jeweiligen System ab. SONOFF unterstützt beim NSPanel Pro beispielsweise kompatible Kameras beziehungsweise RTSP-basierte Quellen. Auch andere Panels können je nach Ökosystem Kameraansichten darstellen.

Lohnt sich ein 10-Zoll-Smart-Home-Panel?

Für eine zentrale Haussteuerung kann ein großes Display sehr angenehm sein. Für einen einzelnen Raum oder als Ersatz eines Lichtschalters reichen meist deutlich kleinere Panels.

Fazit: Das passende Smart Home Panel hängt vom vorhandenen System ab

Ein Smart Home Panel kann die Bedienung eines vernetzten Zuhauses deutlich vereinfachen. Die wichtigsten Funktionen stehen dauerhaft an einer festen Stelle zur Verfügung und müssen nicht jedes Mal über das Smartphone aufgerufen werden.

Unsere Gesamtempfehlung ist das Shelly Wall Display + BLU H&T. Das kompakte Wanddisplay kombiniert einen Touchscreen mit einem integrierten 5-A-Schalter und erhält durch den mitgelieferten BLU-H&T-Sensor genaue Temperatur- und Feuchtigkeitsinformationen. Gemeinsam mit weiteren Shelly-Geräten kann das System als Raumthermostat dienen und lässt sich zusätzlich mit Home Assistant verbinden.

Wer stärker auf Home Assistant, Zigbee und Matter setzt, findet im SONOFF NSPanel Pro Gen2 eine besonders vielseitige Alternative. Die Möglichkeit, die offizielle Home-Assistant-App ohne Root zu installieren, hebt das Panel deutlich von vielen geschlossenen Systemen ab.

Für Alexa-Nutzer ist dagegen der Amazon Echo Hub die naheliegende Wahl. Zigbee, Matter und Thread sind direkt in Amazons Smart-Home-Ökosystem eingebunden.

Das Shelly Wall Display XL eignet sich besonders als großes zentrales Dashboard. Mit 10,1 Zoll, Home Assistant, MQTT, vier physischen Tasten und integriertem Relais bietet es erheblich mehr Bedienfläche als klassische Unterputz-Panels.

Das SONOFF NSPanel Pro 120 ist schließlich eine interessante Lösung für bestehende SONOFF- und Zigbee-Installationen, wenn ein etwas größeres Hochformat-Display gewünscht wird. Sein fehlendes Relais sollte allerdings bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Entscheidend ist daher nicht, welches Gerät auf dem Datenblatt die längste Funktionsliste besitzt. Das beste Smart Home Panel ist dasjenige, das zum vorhandenen Ökosystem, zur gewünschten Einbauposition und zur Art der täglichen Bedienung passt.