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Inhaltsverzeichnis

Smart Home Hub: Was ist das und welcher ist der richtige?

Ein Smart Home Hub ist die zentrale Schnittstelle für viele Geräte im vernetzten Zuhause. Er kann Sensoren, Lampen, Schalter, Thermostate und andere Komponenten miteinander verbinden, Automatisierungen ermöglichen und je nach Modell unterschiedliche Funkstandards oder Smart-Home-Plattformen zusammenführen. Gerade wenn das eigene System über einige WLAN-Steckdosen hinauswächst, wird eine solche Zentrale interessant.

Allerdings unterscheiden sich Smart Home Hubs erheblich. Während einige Modelle vor allem auf ein bestimmtes Hersteller-Ökosystem ausgelegt sind, übernehmen andere gleichzeitig Aufgaben als Zigbee-Zentrale, Matter Controller, Thread Border Router oder Matter Bridge. Entscheidend ist deshalb nicht, welcher Hub auf dem Papier die meisten Funktionen besitzt, sondern welcher zu den vorhandenen und zukünftig geplanten Geräten passt.

Besonders wichtig sind dabei Standards wie Zigbee, Thread und Matter. Aber auch Ethernet, WLAN, lokale Automatisierungen und die Integration in Alexa, Google Home, Apple Home oder SmartThings können bei der Auswahl eine Rolle spielen. Wer sein Smart Home zusätzlich über ein fest installiertes Display bedienen möchte, findet in unserem Ratgeber zum Tablet für Smart Home passende Lösungen für ein zentrales Bedienpanel.

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Smart Home Hub: 5 empfehlenswerte Modelle

ModellIdeal fürWertung
SwitchBot Hub 2*Gesamtempfehlung⭐ 4,8/5
Aqara Hub M200*Matter & Thread⭐ 4,7/5
Aeotec Smart Home Hub 2*SmartThings⭐ 4,6/5
Philips Hue Bridge Pro*Hue-Beleuchtung⭐ 4,5/5
Xiaomi Smart Home Hub 2*Xiaomi-System⭐ 4,3/5

Unser Favorit ist der SwitchBot Hub 2. Ausschlaggebend ist nicht, dass er jeden Funkstandard unterstützt, denn das tut er nicht. Interessant ist vielmehr die Kombination aus Smart-Home-Zentrale für das SwitchBot-Ökosystem, Matter-Anbindung, Infrarotsteuerung sowie integrierter Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung. Dadurch deckt er besonders viele typische Anwendungen in einem einzigen Gerät ab.

Technisch breiter aufgestellt ist in einigen Bereichen der Aqara Hub M200. Matter Controller, Thread Border Router, Zigbee-Hub, Ethernet mit PoE und Infrarotsteuerung machen ihn besonders für ein neu aufgebautes Smart Home interessant. Welcher Hub besser passt, hängt daher stark vom gewünschten Ökosystem ab.

1. SwitchBot Hub 2: unsere Gesamtempfehlung

Der SwitchBot Hub 2* ist eine interessante Smart-Home-Zentrale für alle, die nicht nur moderne Sensoren und Aktoren, sondern auch klassische Geräte in ihre Automatisierungen einbinden möchten. Dafür kombiniert SwitchBot mehrere Funktionen, für die andernfalls teilweise separate Geräte notwendig wären.

Eine Besonderheit ist die integrierte Infrarotsteuerung. Viele Fernseher, Klimaanlagen und andere Geräte werden weiterhin über IR-Fernbedienungen bedient. Der Hub 2 kann kompatible Infrarotgeräte zentral steuerbar machen und dadurch ältere Technik in ein moderneres Smart-Home-System einbinden. Das kann sinnvoller sein, als ein funktionierendes Gerät nur wegen fehlender Smart-Funktionen auszutauschen.

Zusätzlich befinden sich Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren im System. Beide Messwerte können für Automatisierungen verwendet werden. So lässt sich beispielsweise abhängig von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit eine entsprechende Aktion auslösen. Der Hub besitzt außerdem ein Display, auf dem die Messwerte direkt abgelesen werden können.

SwitchBot unterstützt mit dem Hub 2 auch Matter, allerdings muss diese Funktion richtig eingeordnet werden. Der Hub dient insbesondere dazu, unterstützte SwitchBot-Geräte über Matter für andere kompatible Smart-Home-Systeme bereitzustellen. Er ist deshalb nicht mit einem universellen Matter Controller gleichzusetzen, an den beliebige Matter-Geräte direkt angebunden werden können.

Für Alexa, Google Assistant und weitere Plattformen bietet SwitchBot entsprechende Integrationen. Wer bereits SwitchBot-Geräte wie smarte Schalter, Vorhangmotoren oder Sensoren einsetzt, bekommt mit dem Hub eine zentrale Verbindung zum restlichen Smart Home.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Kombination aus moderner und älterer Technik. Während Matter zunehmend wichtiger wird, stehen in den meisten Haushalten weiterhin zahlreiche Geräte ohne Matter, Zigbee oder Thread. Gerade hier kann die IR-Funktion einen echten praktischen Nutzen bieten.

Für ein komplett neu geplantes System mit vielen unterschiedlichen Thread- und Zigbee-Geräten gibt es allerdings offenere Lösungen. Der SwitchBot Hub 2 ist vor allem dann stark, wenn seine konkreten Funktionen zum eigenen Haushalt passen.

Redaktionswertung: ⭐ 4,8/5

SwitchBot Hub 2*

2. Aqara Hub M200: besonders interessant für Matter und Thread

Der Aqara Hub M200* verfolgt einen deutlich breiteren technischen Ansatz. Er kann als Matter Controller, Thread Border Router und Matter Bridge arbeiten und dient gleichzeitig als Zentrale für kompatible Aqara-Zigbee-Geräte. Wer ein neues Smart Home mit Blick auf Matter und Thread plant, findet hier eine interessante Basis.

Als Matter Controller kann der M200 kompatible Matter-Geräte verwalten. Seine Funktion als Thread Border Router verbindet ein Thread-Netzwerk mit dem restlichen IP-Netzwerk. Gleichzeitig können unterstützte Aqara-Zigbee-Produkte über die Matter-Bridge in andere kompatible Ökosysteme eingebunden werden.

Auch bei der Netzwerkanbindung hebt sich der M200 ab. Neben Dual-Band-WLAN mit 2,4 und 5 GHz steht Ethernet zur Verfügung. Besonders interessant ist Power over Ethernet. Bei vorhandener PoE-Infrastruktur können Strom und Netzwerk über dasselbe Kabel bereitgestellt werden. Das ist beispielsweise bei einer festen Installation an einer zentralen Stelle im Haus praktisch.

Zusätzlich verfügt der Hub über einen 360-Grad-Infrarotsender. Damit können auch hier kompatible Geräte mit klassischer IR-Fernbedienung in Automatisierungen integriert werden. Der M200 verbindet damit moderne Funkstandards mit der Möglichkeit, ältere Technik weiterhin einzusetzen.

Aqara nennt unter anderem Apple Home, Alexa, Google Home, SmartThings und Home Assistant als kompatible Ökosysteme. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Funktion jedes Aqara-Geräts automatisch auf jeder Plattform zur Verfügung steht. Gerade bei Matter sollte immer zwischen grundsätzlicher Gerätekompatibilität und herstellerspezifischen Zusatzfunktionen unterschieden werden.

Wer bereits viele Aqara-Sensoren, Schalter oder andere Komponenten besitzt, bekommt mit dem M200 zusätzlich einen naheliegenden Mittelpunkt für dieses Ökosystem. Für einen Neuaufbau gefällt uns insbesondere die Kombination aus Zigbee, Matter, Thread, Ethernet und PoE.

Redaktionswertung: ⭐ 4,7/5

Aqara Hub M200*

3. Aeotec Smart Home Hub 2: starke Lösung für SmartThings

Der Aeotec Smart Home Hub 2* richtet sich besonders an Nutzer, die Samsung SmartThings als zentrale Plattform verwenden möchten. Der Hub unterstützt moderne Standards wie Zigbee 3.0, Matter und Thread und lässt sich über Ethernet oder WLAN in das Heimnetz integrieren.

Interessant ist vor allem die Kombination aus Zigbee und Thread. Zigbee ist seit vielen Jahren im Smart Home verbreitet und wird von zahlreichen Sensoren, Schaltern und anderen Geräten verwendet. Thread gewinnt dagegen zusammen mit Matter zunehmend an Bedeutung.

Wer gezielt nach einem Aeotec Smart Home Hub sucht, sollte allerdings auf einen wichtigen Unterschied zwischen verschiedenen Aeotec-Generationen achten. Der Smart Home Hub 2 unterstützt laut aktueller Herstellerspezifikation Zigbee, Matter und Thread, aber kein Z-Wave. Für bestehende Installationen mit vielen Z-Wave-Geräten kann das entscheidend sein.

Für ein neu aufgebautes Smart Home ist das weniger problematisch, wenn ohnehin Zigbee, Thread und Matter im Mittelpunkt stehen. Aeotec gibt außerdem eine Unterstützung von bis zu 150 Zigbee-Geräten an, wodurch sich der Hub auch für umfangreichere Installationen eignet.

Die SmartThings-Anbindung macht den Hub vor allem für Nutzer interessant, die unterschiedliche Geräte in einer gemeinsamen Plattform verwalten möchten. SmartThings kann wiederum mit verschiedenen Diensten und Sprachassistenten zusammenarbeiten.

Damit ist der Aeotec Smart Home Hub 2 eine technisch moderne Alternative zu SwitchBot und Aqara. Seine Stärke liegt weniger in Zusatzfunktionen wie einem IR-Blaster, sondern in seiner Rolle als SmartThings-Zentrale mit Unterstützung wichtiger aktueller Smart-Home-Standards.

Redaktionswertung: ⭐ 4,6/5

Aeotec Smart Home Hub 2*

4. Philips Hue Bridge Pro: die Spezialistin für smarte Beleuchtung

Die Philips Hue Bridge Pro* ist im Vergleich deutlich spezialisierter. Sie soll nicht möglichst viele beliebige Smart-Home-Geräte direkt verwalten, sondern bildet die Zentrale des Philips-Hue-Ökosystems.

Das muss kein Nachteil sein. Wer hauptsächlich smarte Beleuchtung automatisieren möchte und bereits zahlreiche Hue-Leuchten, Bewegungsmelder und Schalter verwendet, profitiert von einem System, das genau für diesen Zweck entwickelt wurde.

Die Bridge Pro ist für deutlich größere Hue-Installationen ausgelegt als eine einfache Lösung für wenige Lampen. Philips gibt eine Unterstützung von bis zu 150 Leuchten und 50 Zubehörteilen an. Damit eignet sie sich auch für umfangreichere Beleuchtungssysteme in größeren Wohnungen und Häusern.

Hue verwendet Zigbee für die Kommunikation zwischen Bridge und kompatiblen Hue-Geräten. Über die Bridge kann das Beleuchtungssystem wiederum in andere Smart-Home-Plattformen integriert werden. Dazu gehören unter anderem Alexa, Google Home, Apple Home und SmartThings. Auch Matter wird über die Bridge unterstützt.

Das zeigt gleichzeitig einen wichtigen Unterschied zwischen einem universellen Smart Home Hub und einer spezialisierten Bridge. Die Hue Bridge Pro muss nicht selbst sämtliche Smart-Home-Geräte verwalten. Sie stellt stattdessen das Hue-System anderen Plattformen zur Verfügung.

Wer sein Zuhause hauptsächlich mit intelligenter Beleuchtung ausstatten möchte, bekommt dadurch eine sehr ausgereifte Lösung. Für ein System mit unterschiedlichsten Sensoren, Thermostaten, IR-Geräten und Thread-Produkten würden wir dagegen eher Aqara oder Aeotec wählen.

Redaktionswertung: ⭐ 4,5/5

Philips Hue Bridge Pro*

5. Xiaomi Smart Home Hub 2: für bestehende Xiaomi-Systeme

Der Xiaomi Smart Home Hub 2* ist vor allem für Nutzer interessant, die bereits kompatible Xiaomi-Smart-Home-Produkte besitzen. Er unterstützt Zigbee, Bluetooth und Bluetooth Mesh und kann dadurch unterschiedliche Geräte des Xiaomi-Ökosystems zusammenführen.

Bei der Verbindung zum Heimnetz bietet Xiaomi sowohl Dual-Band-WLAN mit 2,4 und 5 GHz als auch Ethernet. Gerade bei einer dauerhaft installierten Zentrale gefällt uns die Möglichkeit einer kabelgebundenen Netzwerkverbindung. Ein Hub wird normalerweise nicht ständig umgestellt, sodass Ethernet eine stabile Alternative zu WLAN darstellen kann.

Xiaomi setzt beim Smart Home Hub 2 auf Zigbee 3.0. Damit können kompatible Sensoren und andere Geräte energieeffizient mit der Zentrale kommunizieren. Bluetooth und Bluetooth Mesh erweitern die Möglichkeiten innerhalb des Xiaomi-Ökosystems.

Ein weiterer interessanter Punkt sind lokale Automatisierungen. Bestimmte zuvor konfigurierte Abläufe können laut Xiaomi auch lokal ausgeführt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Funktionen ohne Internet oder Cloud-Verbindung verfügbar bleiben. Welche Automatisierungen lokal funktionieren, hängt von den beteiligten Geräten und dem jeweiligen Szenario ab.

Im Vergleich zu Aqara und Aeotec ist die Ausrichtung auf die neuesten Matter- und Thread-Strukturen weniger ausgeprägt. Wer heute ein komplett neues und möglichst herstellerübergreifendes System plant, würde von uns deshalb eher einen anderen Hub empfohlen bekommen.

Für einen Haushalt, in dem bereits mehrere kompatible Xiaomi-Sensoren und andere Xiaomi-Geräte vorhanden sind, kann der Hub 2 dagegen genau die richtige Zentrale sein.

Redaktionswertung: ⭐ 4,3/5

Xiaomi Smart Home Hub 2*

Was ist ein Smart Home Hub?

Ein Smart Home Hub ist eine zentrale Schnittstelle, über die verschiedene Geräte eines vernetzten Zuhauses kommunizieren können. Der Hub empfängt Informationen von Sensoren, verarbeitet Zustände und Befehle und kann anschließend andere Geräte ansteuern oder Daten an eine übergeordnete Plattform weitergeben.

Smart Home Hub als zentrale Steuereinheit für Beleuchtung, Heizung, Sicherheit, Türschlösser, Rollläden und Sprachassistenten

Ein einfaches Beispiel ist ein Bewegungsmelder im Flur. Erkennt dieser eine Bewegung, übermittelt er das Ereignis an die Smart-Home-Zentrale. Dort kann eine Automatisierung hinterlegt sein, die daraufhin eine Lampe einschaltet. Wird zusätzlich ein Helligkeitssensor berücksichtigt, kann das Licht nur dann aktiviert werden, wenn es tatsächlich dunkel genug ist.

Der große Vorteil liegt darin, dass die einzelnen Komponenten nicht jede Aufgabe selbst übernehmen müssen. Der Sensor erkennt eine Veränderung, der Hub verarbeitet die Information und ein Aktor führt die gewünschte Aktion aus. Dadurch lassen sich komplexere Abläufe aus vielen einzelnen Geräten zusammensetzen.

Wie umfangreich diese zentrale Rolle tatsächlich ist, hängt allerdings stark vom jeweiligen Produkt ab. Ein Aqara Hub M200 kann beispielsweise gleichzeitig mehrere technische Aufgaben übernehmen, während die Philips Hue Bridge Pro deutlich stärker auf das eigene Beleuchtungsökosystem spezialisiert ist.

Wer seine Automatisierungen später auf einem zentralen Bildschirm anzeigen und bedienen möchte, kann dafür beispielsweise ein Tablet als Smart-Home-Zentrale einsetzen. Hub und Bedienoberfläche sind dabei nicht dasselbe: Der Hub stellt die technische Verbindung bereit, während das Tablet hauptsächlich der Visualisierung und Bedienung dient.

Was bedeutet Smart Home Hub?

Das englische Wort Hub lässt sich in diesem Zusammenhang am ehesten mit Knotenpunkt oder Zentrale übersetzen. Ein Smart Home Hub ist also ein zentraler Verbindungspunkt für Geräte innerhalb eines intelligenten Zuhauses.

Dabei muss nicht jedes Gerät direkt mit dem Hub verbunden sein. Ein WLAN-Gerät kann beispielsweise direkt über den Router kommunizieren. Zigbee-Sensoren benötigen dagegen normalerweise eine passende Zigbee-Zentrale. Thread-Geräte wiederum können für die Verbindung zum restlichen Heimnetz einen Thread Border Router benötigen.

Deshalb kann ein moderner Hub mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen. Die Bezeichnung allein sagt allerdings wenig darüber aus, welche Funktionen tatsächlich vorhanden sind.

Vor dem Kauf sollte deshalb immer geprüft werden, welche Protokolle das konkrete Gerät unterstützt.

Braucht man überhaupt einen Smart Home Hub?

Nicht jedes Smart Home benötigt einen separaten Hub. Wer beispielsweise lediglich zwei WLAN-Steckdosen oder einzelne WLAN-Lampen verwendet, kann diese häufig direkt über die jeweilige App beziehungsweise eine kompatible Plattform steuern.

Mit zunehmender Zahl der Geräte verändert sich die Situation. Werden Bewegungsmelder, Türsensoren, Thermostate, Schalter und Lampen miteinander kombiniert, wird eine zentrale Struktur interessanter. Besonders Zigbee- und Thread-Geräte bringen eigene Anforderungen an das Netzwerk mit.

Ein Smart Home Hub kann außerdem die Zahl der direkt mit dem WLAN verbundenen Kleingeräte reduzieren. Gerade batteriebetriebene Sensoren profitieren von energieeffizienten Funktechnologien, die speziell für solche Anwendungen entwickelt wurden.

Ein Hub lohnt sich deshalb besonders, wenn das Smart Home wachsen und stärker automatisiert werden soll. Für ein paar einzelne WLAN-Geräte ist eine zusätzliche Zentrale dagegen nicht automatisch notwendig.

Smart Home Hub, Bridge und Gateway: Was ist der Unterschied?

Hub, Bridge und Gateway werden von Herstellern nicht immer einheitlich verwendet. Deshalb sollte die Kaufentscheidung niemals allein anhand des Namens getroffen werden.

Eine Bridge verbindet vereinfacht zwei Systeme miteinander. Die Philips Hue Bridge ist ein gutes Beispiel. Hue-Leuchten kommunizieren über Zigbee mit der Bridge. Diese stellt das Hue-System anschließend dem Heimnetzwerk und kompatiblen Smart-Home-Plattformen zur Verfügung.

Wer bereits eine ältere oder eingestellte Smart-Home-Zentrale nutzt, findet in unserem Ratgeber zur Smart Friends Box weitere Informationen zu möglichen Alternativen und zur Einordnung solcher Systeme.

Ein Gateway übernimmt ebenfalls die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Netzwerken oder Protokollen. Im Smart-Home-Marketing werden Gateway und Hub deshalb häufig ähnlich verwendet.

Ein moderner Hub kann deutlich mehr Funktionen kombinieren. Der Aqara M200 arbeitet beispielsweise gleichzeitig als Zigbee-Zentrale, Matter Controller, Thread Border Router und Matter Bridge.

Entscheidend ist daher immer die technische Ausstattung und nicht die Produktkategorie, die ein Hersteller auf die Verpackung schreibt.

Zigbee: bewährter Funkstandard für Sensoren und Lampen

Zigbee gehört zu den etabliertesten Funkstandards im Smart Home. Besonders Lampen, Bewegungsmelder, Türkontakte, Schalter und andere Sensoren nutzen das energieeffiziente Protokoll.

Ein wichtiger Vorteil ist die Mesh-Funktion. Geeignete dauerhaft mit Strom versorgte Zigbee-Geräte können Daten anderer Teilnehmer weiterleiten. Dadurch lässt sich die Funkabdeckung innerhalb eines Hauses erweitern, ohne dass jedes Gerät direkten Kontakt zur Zentrale haben muss.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes Zigbee-Gerät automatisch mit jedem Zigbee-Hub vollständig kompatibel ist. Hersteller können eigene Funktionen und Geräteprofile verwenden. Vor dem Kauf sollte deshalb trotzdem geprüft werden, ob das gewünschte Endgerät vom jeweiligen System unterstützt wird.

Thread: Mesh-Netzwerk für moderne Smart Homes

Thread verfolgt ebenfalls einen energieeffizienten Mesh-Ansatz, basiert aber auf IP-Technologie. Besonders im Zusammenhang mit Matter hat Thread stark an Bedeutung gewonnen.

Damit Thread-Geräte mit dem normalen Heimnetz kommunizieren können, wird ein Thread Border Router benötigt. Dieser bildet die Verbindung zwischen Thread-Mesh und dem übrigen IP-Netzwerk.

Ein Border Router muss nicht zwangsläufig ein klassischer separater Smart Home Hub sein. Entsprechende Technik kann auch in anderen Smart-Home-Geräten integriert sein.

Bei unserem Vergleich ist der Aqara Hub M200 ein gutes Beispiel für eine Zentrale, die diese Aufgabe direkt übernehmen kann.

Matter: Warum der neue Standard so wichtig ist

Matter soll eines der größten Probleme des Smart Homes lösen: die teilweise schlechte Zusammenarbeit unterschiedlicher Hersteller.

Ein Matter-zertifiziertes Gerät soll sich über standardisierte Funktionen in verschiedene kompatible Ökosysteme integrieren lassen. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Herstellerplattformen.

Matter ist allerdings kein Funkstandard wie Zigbee. Die Kommunikation kann beispielsweise über WLAN oder Thread erfolgen.

Deshalb sind die Begriffe Matter und Thread nicht austauschbar. Ein Thread-Gerät nutzt Thread für die Kommunikation, während Matter die darüberliegende Anwendungsebene bereitstellen kann.

Auch ein Matter-Logo bedeutet nicht automatisch, dass jede herstellerspezifische Zusatzfunktion in jeder Plattform verfügbar ist. Die grundlegende Interoperabilität verbessert sich, spezielle Funktionen können aber weiterhin von der jeweiligen Hersteller-App abhängen.

Was ist ein Alexa Smart Home Hub?

Bei der Frage „Was ist Alexa Smart Home Hub?“ werden zwei unterschiedliche Dinge miteinander vermischt. Alexa ist zunächst Amazons Sprachassistent und gleichzeitig Teil des Amazon-Smart-Home-Ökosystems. Einige Echo-Geräte besitzen darüber hinaus integrierte Hub-Funktionen.

Ob dadurch ein zusätzlicher Hub überflüssig wird, hängt von den verwendeten Geräten ab. Ein kompatibles WLAN- oder Matter-Gerät kann möglicherweise direkt in das Alexa-System eingebunden werden. Andere Produkte benötigen weiterhin die Zentrale ihres Herstellers.

Ein gutes Beispiel ist Philips Hue. Hue kann mit Alexa verbunden werden, trotzdem kann die Hue Bridge bei größeren Installationen weiterhin die zentrale Verwaltung des Beleuchtungssystems übernehmen.

Dass ein Produkt „mit Alexa funktioniert“, bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Alexa sämtliche Aufgaben des dazugehörigen Smart Home Hubs ersetzt.

Smart Home Hub mit oder ohne Matter kaufen?

Bei einem kompletten Neuaufbau würden wir Matter heute berücksichtigen. Der Standard wird zunehmend von Herstellern unterstützt und soll verhindern, dass sich Nutzer unnötig stark an einzelne Ökosysteme binden müssen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ältere Systeme ohne Matter plötzlich wertlos sind. Zigbee ist weiterhin weit verbreitet und zahlreiche vorhandene Smart-Home-Geräte funktionieren zuverlässig über ihre bestehenden Bridges.

Besonders interessant sind deshalb Hubs, die bestehende Systeme mit Matter verbinden können. Eine Matter Bridge kann kompatible Geräte eines anderen Protokolls gegenüber einem Matter-System verfügbar machen.

Wer bereits ein großes Smart Home besitzt, sollte deshalb nicht einfach sämtliche funktionierende Hardware austauschen. Sinnvoller ist häufig eine Zentrale, die vorhandene Geräte weiterverwenden und gleichzeitig neuere Standards integrieren kann.

Welcher Smart Home Hub passt zu welchem System?

Die wichtigste Kaufentscheidung sollte vom vorhandenen beziehungsweise geplanten Ökosystem ausgehen.

Für viele SwitchBot-Geräte und klassische Infrarottechnik ist der SwitchBot Hub 2 besonders interessant. Wer dagegen Matter und Thread möglichst konsequent einsetzen möchte, bekommt mit dem Aqara Hub M200 die technisch breitere Grundlage.

SmartThings-Nutzer sollten den Aeotec Smart Home Hub 2 genauer betrachten. Bei einem stark auf Philips Hue ausgerichteten Zuhause ist die Hue Bridge Pro dagegen die naheliegendere Speziallösung. Für bereits vorhandene Xiaomi-Smart-Home-Produkte kann der Xiaomi Smart Home Hub 2 die sinnvollste Wahl sein.

Es bringt wenig, einen technisch beeindruckenden Hub zu kaufen, wenn die eigenen Geräte anschließend nur eingeschränkt unterstützt werden.

Lokale Automatisierungen oder Cloud?

Bei Smart-Home-Systemen sollte auch berücksichtigt werden, wo Automatisierungen verarbeitet werden. Bei Cloud-basierten Abläufen können Daten zunächst über das Internet zu einem Server des Herstellers übertragen werden. Lokale Automatisierungen werden dagegen innerhalb des eigenen Systems verarbeitet.

Lokale Verarbeitung kann mehrere Vorteile bieten. Reaktionen können schneller erfolgen und bestimmte Funktionen bleiben möglicherweise auch bei einem Internetausfall verfügbar. Wer möglichst viel lokal und unabhängig von klassischen Cloud-Zentralen betreiben möchte, kann auch einen Mini PC für Home Assistant als leistungsfähige Smart-Home-Zentrale einsetzen.

Allerdings sollte die Bezeichnung „lokal“ nicht überinterpretiert werden. Ein Hub kann einige Automatisierungen lokal ausführen und für andere Funktionen trotzdem eine Internetverbindung benötigen.

Wer großen Wert auf Unabhängigkeit von Cloud-Diensten legt, sollte deshalb vor dem Kauf prüfen, welche konkreten Automatisierungen und Geräte tatsächlich lokal funktionieren.

Ethernet oder WLAN beim Smart Home Hub?

Da ein Smart Home Hub normalerweise dauerhaft an einer Stelle installiert bleibt, kann Ethernet durchaus sinnvoll sein. Eine Kabelverbindung ist nicht von der WLAN-Signalqualität am Aufstellort abhängig und lässt sich besonders bei einer bereits vorhandenen Netzwerkverkabelung gut integrieren.

Der Aqara Hub M200 geht mit Power over Ethernet noch einen Schritt weiter. Bei entsprechender Infrastruktur kann dasselbe Netzwerkkabel sowohl die Datenverbindung als auch die Stromversorgung übernehmen.

WLAN bietet dafür mehr Freiheit bei der Positionierung. Das kann beispielsweise wichtig sein, wenn ein Hub wegen Zigbee-, Thread-, Bluetooth- oder IR-Reichweite zentraler im Gebäude stehen soll.

Wo sollte ein Smart Home Hub stehen?

Der Aufstellort kann einen erheblichen Einfluss auf die Funkabdeckung haben. Ein Hub sollte möglichst nicht tief in einem geschlossenen Metallschrank oder unmittelbar neben starken Funkstörquellen platziert werden.

Bei Zigbee und Thread hilft eine möglichst sinnvolle Position innerhalb des jeweiligen Mesh-Netzes. Dabei muss nicht jedes Endgerät direkten Kontakt zum Hub haben, weil geeignete Netzwerkteilnehmer Signale weiterreichen können.

Beim SwitchBot Hub 2 und Aqara M200 kommt die Infrarotsteuerung hinzu. IR-Signale funktionieren anders als Funk und werden durch Wände blockiert. Soll beispielsweise ein Fernseher oder eine Klimaanlage per Infrarot gesteuert werden, muss die Position des Hubs entsprechend gewählt werden.

Ein zentraler Standort ist deshalb häufig sinnvoller als die versteckte Position direkt neben dem Router.

Typische Fehler beim Kauf eines Smart Home Hubs

Der häufigste Fehler besteht darin, einen Hub ausschließlich anhand der Zahl unterstützter Standards auszuwählen. Mehr Funktechnologien bedeuten nicht automatisch, dass das Gerät besser zum eigenen Smart Home passt.

Typische Fehler beim Kauf eines Smart Home Hubs bei Kompatibilität, Cloud-Abhängigkeit, Planung, Preis und Aufstellort

Ebenso problematisch ist die Annahme, dass Zigbee automatisch vollständige Kompatibilität garantiert. Das verwendete Protokoll ist nur ein Teil der Gleichung. Die konkrete Geräteunterstützung des jeweiligen Ökosystems bleibt entscheidend.

Auch Matter wird teilweise überschätzt. Der Standard verbessert die herstellerübergreifende Zusammenarbeit erheblich, macht aber nicht jedes ältere Gerät automatisch zu einem Matter-Gerät und garantiert nicht, dass sämtliche Zusatzfunktionen in jeder Plattform vorhanden sind.

Ein weiterer Fehler ist die fehlende Planung. Wer heute einen Hub nur für zwei Lampen auswählt und in einem Jahr zusätzlich Heizung, Rollläden, Sicherheitssensoren und Energiemessung integrieren möchte, könnte schnell an Grenzen stoßen.

Deshalb sollte vor dem Kauf zumindest grob feststehen, welche Geräteklassen und Ökosysteme langfristig genutzt werden sollen.

Smart Home Hub für eine Mietwohnung

Auch in einer Mietwohnung kann ein Smart Home Hub sinnvoll sein. Viele Smart-Home-Produkte lassen sich installieren, ohne dauerhaft in die Gebäudetechnik einzugreifen.

Smarte Lampen, Zwischenstecker, batteriebetriebene Sensoren, Heizkörperthermostate oder SwitchBot-Lösungen können bei einem Umzug häufig einfach wieder entfernt werden. Ein Hub bündelt diese Komponenten und ermöglicht trotzdem umfangreiche Automatisierungen.

Gerade hier kann die Nachrüstbarkeit wichtiger sein als eine besonders tiefe Integration in die Elektroinstallation.

Smart Home Hub für Haus und Neubau

Bei einem Eigenheim oder Neubau lässt sich die Infrastruktur langfristiger planen. Ethernet-Anschlüsse, PoE und geeignete Positionen für zentrale Smart-Home-Komponenten können bereits bei der Netzwerkplanung berücksichtigt werden.

Trotzdem sollte Funktechnik nicht vollständig ignoriert werden. Batteriebetriebene Sensoren und flexibel platzierbare Geräte bleiben auch in einem kabelgebunden geplanten Haus sinnvoll.

Ein moderner Smart Home Hub kann deshalb die Schnittstelle zwischen fest installierter Infrastruktur und flexiblen Funkgeräten bilden.

Wer für sein Smart Home zusätzlich einen zentralen Steuerungsbildschirm plant, kann einen Blick auf unseren Vergleich zum Tablet für Smart Home werfen. Für weitere technische Kaufberatungen und Erklärungen findest du außerdem zahlreiche Themen in unserem Bereich Ratgeber.

Kann man mehrere Smart Home Hubs gleichzeitig verwenden?

Ja. In einem größeren Smart Home ist es keineswegs ungewöhnlich, mehrere Hubs oder Bridges parallel einzusetzen.

Ein Haushalt könnte beispielsweise eine Hue Bridge für die Beleuchtung verwenden, während eine andere Zentrale Sensoren, Thermostate und weitere Geräte verwaltet. Über Matter oder eine gemeinsame übergeordnete Plattform können Teile dieser Systeme anschließend zusammengeführt werden.

Mehrere Hubs sind deshalb nicht automatisch ein Zeichen für eine schlechte Installation. Problematisch wird es erst, wenn unnötig viele voneinander getrennte Systeme entstehen und Automatisierungen nur noch über komplizierte Umwege funktionieren.

Das Ziel sollte nicht zwingend ein einziger Hub, sondern eine möglichst übersichtliche und zuverlässige Gesamtstruktur sein.

FAQ zum Smart Home Hub

Was ist ein Smart Home Hub einfach erklärt?

Ein Smart Home Hub ist eine zentrale Schnittstelle für intelligente Geräte. Er kann beispielsweise Sensoren, Lampen und Schalter miteinander verbinden und Automatisierungen ausführen. Welche Geräte unterstützt werden, hängt vom jeweiligen Hub und dessen Funkstandards ab.

Was bedeutet Smart Home Hub auf Deutsch?

„Hub“ bedeutet sinngemäß Knotenpunkt oder Zentrale. Ein Smart Home Hub ist damit eine zentrale Verbindungsstelle innerhalb eines Smart-Home-Systems.

Brauche ich für Smart Home immer einen Hub?

Nein. Viele WLAN-Geräte können direkt mit dem Router kommunizieren. Für Zigbee-Geräte, bestimmte Thread-Strukturen oder umfangreichere Automatisierungen kann eine zusätzliche Zentrale jedoch sinnvoll oder erforderlich sein.

Was ist der beste Smart Home Hub?

In unserem Vergleich ist der SwitchBot Hub 2 die Gesamtempfehlung. Wer besonderen Wert auf Matter, Thread, Zigbee, Ethernet und PoE legt, sollte den Aqara Hub M200 genauer betrachten. Der beste Hub hängt letztlich vom verwendeten Geräte-Ökosystem ab.

Was ist ein Alexa Smart Home Hub?

Alexa ist zunächst Amazons Sprachassistent und Smart-Home-Plattform. Bestimmte Echo-Geräte besitzen zusätzlich integrierte Hub-Funktionen. Ob trotzdem eine separate Bridge oder ein Smart Home Hub benötigt wird, hängt von den verwendeten Geräten und Protokollen ab.

Ist Matter dasselbe wie Zigbee?

Nein. Zigbee ist ein Funkprotokoll für Smart-Home-Geräte. Matter ist ein herstellerübergreifender Standard auf einer anderen technischen Ebene und kann unter anderem über Thread oder WLAN kommunizieren.

Was ist ein Thread Border Router?

Ein Thread Border Router verbindet ein Thread-Mesh-Netzwerk mit dem übrigen IP-Netzwerk. Einige moderne Smart Home Hubs integrieren diese Funktion bereits.

Kann ein Smart Home Hub ohne Internet funktionieren?

Das hängt vom System ab. Manche Automatisierungen können lokal ausgeführt werden und funktionieren daher auch ohne aktive Internetverbindung. Cloud-Funktionen, Fernzugriff und bestimmte Integrationen benötigen dagegen weiterhin Internet.

Kann ich Zigbee-Geräte verschiedener Hersteller mit einem Hub verbinden?

Teilweise. Der gemeinsame Zigbee-Standard garantiert nicht automatisch, dass jedes Gerät mit jedem Hub vollständig funktioniert. Die konkrete Kompatibilität sollte vor dem Kauf geprüft werden.

Kann ich mehrere Smart Home Hubs miteinander verbinden?

Mehrere Hubs können innerhalb eines Smart Homes parallel verwendet und teilweise über übergeordnete Plattformen oder Matter zusammengeführt werden. Das ist beispielsweise bei einer separaten Hue Bridge und einer weiteren Smart-Home-Zentrale möglich.

Ist ein Smart Home Hub auch für eine Mietwohnung sinnvoll?

Ja. Besonders batteriebetriebene Sensoren, smarte Lampen, Steckdosen und Heizkörperthermostate lassen sich häufig ohne dauerhafte bauliche Veränderungen einsetzen und bei einem Umzug wieder entfernen.

Was ist besser: Ethernet oder WLAN für einen Smart Home Hub?

Ethernet bietet eine stabile kabelgebundene Netzwerkverbindung, während WLAN mehr Freiheit bei der Positionierung ermöglicht. Bei einem dauerhaft installierten Hub kann Ethernet vorteilhaft sein. Der Aqara Hub M200 unterstützt zusätzlich Power over Ethernet.

Fazit: Der richtige Smart Home Hub hängt vom Ökosystem ab

Ein Smart Home Hub kann aus einzelnen intelligenten Geräten ein zusammenhängendes System machen. Er verbindet Sensoren und Aktoren, ermöglicht Automatisierungen und kann je nach Modell Zigbee, Thread, Matter, Bluetooth oder andere Technologien zusammenführen. Trotzdem braucht nicht jeder Haushalt zwingend eine zusätzliche Zentrale.

Unser Favorit ist der SwitchBot Hub 2*. Die Kombination aus Smart-Home-Hub, Matter-Anbindung, Infrarotsteuerung sowie Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung macht ihn für viele typische Anwendungen besonders vielseitig. Wer bereits SwitchBot-Produkte besitzt oder ältere IR-Geräte integrieren möchte, bekommt ein interessantes Gesamtpaket.

Der Aqara Hub M200* ist dagegen unsere stärkste Alternative für einen stärker auf Matter und Thread ausgerichteten Neuaufbau. Matter Controller, Thread Border Router, Zigbee, Ethernet, PoE und IR-Steuerung ergeben eine sehr umfangreiche technische Basis. SmartThings-Nutzer sollten den Aeotec Smart Home Hub 2* berücksichtigen, während die Philips Hue Bridge Pro* besonders für große Hue-Beleuchtungssysteme interessant ist. Der Xiaomi Smart Home Hub 2* bleibt eine sinnvolle Option für bestehende Xiaomi-Installationen.

Vor dem Kauf sollte deshalb zuerst feststehen, welche Geräte und Plattformen tatsächlich verwendet werden sollen. Der beste Smart Home Hub ist nicht der mit der längsten Ausstattungsliste, sondern derjenige, der die benötigten Geräte zuverlässig miteinander verbindet und genügend Spielraum für spätere Erweiterungen bietet.