Mini PC für Autodarts: Die besten Modelle im Vergleich
Wer regelmäßig Steeldarts spielt, kennt das Problem: Eigentlich möchte man sich auf den nächsten Wurf konzentrieren, stattdessen wird gerechnet, eingetragen und bei knappen Legs noch einmal kontrolliert. Genau deshalb finde ich Autodarts persönlich so interessant. Ich spiele selbst seit mehreren Jahren Darts und konnte ein vollständiges Autodarts-Setup bei einem Kollegen kennenlernen und selbst damit spielen. Für mich liegt der große Reiz darin, dass das klassische Dartgefühl erhalten bleibt. Man wirft weiterhin auf ein normales Steeldartboard, während Kameras die Treffer erkennen und die Punkte automatisch erfassen.
Damit das funktioniert, benötigt das System allerdings einen Rechner. Ein Mini PC für Autodarts bietet sich dafür besonders an, weil er wenig Platz benötigt, dauerhaft am Dartplatz bleiben kann und für die eigentliche Aufgabe mehr als genügend Leistung bietet. Ein großer Gaming-PC wäre dafür in den meisten Fällen unnötig.
Wir haben deshalb gezielt nach kompakten und bezahlbaren Modellen gesucht, die zu einem typischen Autodarts-Setup passen. Dabei interessiert uns weniger, welcher Prozessor auf dem Papier die höchsten Werte erreicht. Entscheidend ist, ob Autodarts zuverlässig läuft, genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist und Kameras sowie Bildschirm vernünftig angeschlossen werden können.
Später zeigen wir außerdem, was du neben dem Rechner benötigst und wie du dein komplettes Setup aufbauen kannst. Dabei schauen wir uns sowohl das komfortable AUTODARTS Vantage System in Verbindung mit einer WINMAU Plasma Beleuchtung als auch eine günstigere Lösung mit drei OV9732-Kameras an.
Die besten Mini PCs für Autodarts im Vergleich
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Warum überhaupt einen Mini PC für Autodarts verwenden?
Theoretisch kannst du Autodarts auf unterschiedlichen Rechnern betreiben. Wenn bereits ein geeigneter Computer direkt neben deinem Dartplatz steht, musst du deshalb nicht zwangsläufig einen zusätzlichen Mini-PC kaufen. Bei einem dauerhaft eingerichteten Dartplatz finde ich einen kleinen separaten Rechner allerdings deutlich praktischer.
Der Mini-PC kann beispielsweise neben dem Board, auf einem Regal oder hinter einem Bildschirm untergebracht werden. Dadurch muss nicht jedes Mal ein Notebook aufgebaut und anschließend wieder weggeräumt werden. Einschalten, Autodarts starten und spielen ist bei einem festen Setup wesentlich angenehmer.
Hinzu kommt der geringe Platzbedarf. Gerade wenn Dartboard, Surround, Beleuchtung und Kameras bereits montiert sind, möchte man nicht noch einen großen Desktop-PC danebenstellen. Ein Mini-PC fällt dagegen kaum auf.
Wer sich generell für die kleinen Rechner interessiert und diese auch für andere Aufgaben einsetzen möchte, findet in unserem Ratgeber zum Mini PC für Home Assistant weitere Einsatzmöglichkeiten. Dort stehen allerdings andere Anforderungen im Mittelpunkt als bei Autodarts.
Du brauchst keinen teuren Gaming-PC
Für Autodarts muss es kein Mini-PC für 700 oder 1.000 Euro sein. Die Software selbst stellt vergleichsweise überschaubare Anforderungen an den Rechner. Die offizielle Dokumentation nennt für umfangreichere Systeme vier CPU-Kerne mit 2,4 GHz und mehr als 8 GB Arbeitsspeicher. Für Windows werden ebenfalls mehr als 8 GB empfohlen.
Für einen Neukauf würden wir deshalb 12 oder 16 GB RAM bevorzugen. Damit bleibt genügend Spielraum, wenn neben Autodarts noch ein Browser oder andere Anwendungen geöffnet sind. Beim Speicher reichen für einen reinen Dart-PC bereits 256 GB problemlos aus. Viele aktuelle Mini-PCs werden ohnehin direkt mit einer 512-GB-SSD angeboten.
| Darauf würden wir achten | Empfehlung für Autodarts |
|---|---|
| Arbeitsspeicher | mindestens 12 GB, besser 16 GB |
| Speicher | 256 GB reichen, 512 GB sind komfortabel |
| USB | ausreichend Anschlüsse für dein Kamerasystem |
| Bildausgang | HDMI oder passend zu deinem Bildschirm |
| Netzwerk | WLAN, nach Möglichkeit zusätzlich LAN |
| Bauform | möglichst kompakt für einen festen Dartplatz |
Für mich wäre deshalb nicht der Mini-PC mit der höchsten Leistung automatisch die beste Wahl. Wenn der Rechner hauptsächlich dafür da ist, dass beim Dartabend die Punkte automatisch erfasst werden, würde ich lieber einen vernünftigen Mini-PC kaufen und einen Teil des Budgets in ein gutes Board, Kameras und eine gleichmäßige Beleuchtung stecken.
Was brauchst du neben dem Mini PC für Autodarts?
Der Rechner ist nur ein Bestandteil des Systems. Autodarts muss schließlich erkennen können, wo deine drei Darts im Board stecken. Dafür werden Kameras eingesetzt, die das Board aus unterschiedlichen Winkeln erfassen.
Bei einem vollständigen Setup besteht der Aufbau im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
| Komponente | Aufgabe |
|---|---|
| Steeldartboard | Darauf wird ganz normal gespielt |
| Kamerasystem | Erkennt die Position der Darts |
| Beleuchtung | Leuchtet das Board möglichst gleichmäßig aus |
| Mini-PC | Führt Autodarts aus |
| Monitor oder TV | Zeigt Scores, Legs und Spielinformationen |
| Internet/Netzwerk | Verbindung für die Software und Onlinefunktionen |
Genau diese Kombination gefällt mir an Autodarts. Man bekommt viele Vorteile einer elektronischen Punkteerfassung, muss aber nicht auf ein klassisches Steeldartboard verzichten. Nachdem ich selbst am Autodarts-Setup meines Kollegen gespielt habe, kann ich gut nachvollziehen, warum sich Dartspieler so ein System dauerhaft zu Hause einrichten. Gerade wenn mehrere Legs gespielt werden, ist es angenehm, nicht nach jedem Wurf selbst rechnen und den Spielstand eintragen zu müssen.
Komfortabel oder DIY: Zwei Wege zum Autodarts-Setup
Wir zeigen in diesem Ratgeber zwei Möglichkeiten.
Wer möglichst wenig selbst zusammenstellen möchte, kann ein fertiges Kamerasystem wie AUTODARTS Vantage verwenden. Das System besteht aus drei Kameraarmen und den entsprechenden Kameras. Interessant für unseren Aufbau ist außerdem die Kompatibilität mit der WINMAU Plasma Dartboard-Beleuchtung.
- PLASMA ORIGINAL SCHWARZES DARTBOARD-LICHT: Professionelle 360-Grad-Beleuchtung beseitigt Schatten...
- ROBUSTES ALUMINIUM-DESIGN: Die leichte, aber langlebige Konstruktion wird sicher an der Wand...
- DYNAMISCHE LED-BELEUCHTUNG: Genieße helle, gleichmäßige Beleuchtung mit minimaler Seitenblendung...
Als günstigere und individuellere Möglichkeit gibt es den klassischen DIY-Aufbau. Hierfür können beispielsweise drei OV9732-Kameramodule mit 100-Grad-Blickwinkel eingesetzt werden. Genau diesen Kameratyp führt Autodarts in seiner Dokumentation als empfehlenswerte Option auf.
- 【Verzerrungsfreies 100°-Objektiv und HD-Aufnahme】 Horizontales Sichtfeld D: 100°, vertikales...
- 【Ultra-niedriger Stromverbrauch & extreme Langlebigkeit】 Der integrierte Low Power Mode (LPM...
- 【Plug-and-Play Multi-OS-Kompatibilität】 Das treiberlose USB-Kameramodul YHX-OU ov...
Platz 5: BMAX B6 Plus als günstige Budget-Lösung
- ➤ Leistungsstarker Prozessor i3-1000NG4 ➤ Mini-PC BMAX B6 Plus kombiniert Intel Core...
- ➤ Umfangreiche Konnektivität ➤ 3x USB 3.0, 2x HDMI 2.0 (4K-Ultra-High-Definition-Ausgang), 1x...
- ➤ Unterstützt UHD 4K bei 60 Hz Drei-Bildschirm-Anzeige. ➤ Der Mini-Desktop-Computer ist mit...
Auf Platz 5 landet der BMAX B6 Plus mit Intel Core i3-1000NG4, 12 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Speicher. Er ist das einfachste Modell in unserem Vergleich und richtet sich vor allem an Dartspieler, die möglichst wenig für einen separaten Autodarts-Rechner ausgeben möchten.
Für ein einfaches Setup kann die Ausstattung ausreichen. Praktisch sind die vier USB-Anschlüsse sowie zwei HDMI-Ausgänge, über die sich beispielsweise ein Monitor oder Fernseher anschließen lässt. Mit 6 GB Arbeitsspeicher bietet der BMAX allerdings deutlich weniger Reserven als unsere anderen Empfehlungen.
Warum landet der BMAX auf Platz 5?
Der größte Vorteil ist der günstige Einstieg. Wenn der Mini-PC ausschließlich am Dartboard stehen und hauptsächlich Autodarts ausführen soll, braucht es nicht zwingend einen leistungsstarken Rechner.
Allerdings würden wir den BMAX nur wählen, wenn er deutlich günstiger als die Modelle mit 16 oder 32 GB RAM angeboten wird. Wer etwas mehr Budget hat, bekommt mit den folgenden Mini-PCs wesentlich mehr Reserven.
Vorteile
- günstiger Einstieg
- vier USB-Anschlüsse
- zwei HDMI-Ausgänge
- sehr kompakt
- für einen einfachen Dart-PC interessant
Nachteile
- nur 6 GB Arbeitsspeicher
- ältere Hardware
- wenig Reserven für zusätzliche Anwendungen
Für wen eignet sich der BMAX B6 Plus?
Für Dartspieler, die einen möglichst günstigen Mini-PC ausschließlich für ihr Autodarts-Setup suchen. Wer zusätzlich Browser, Musik oder andere Programme nutzen möchte, sollte eher zu einem der besser ausgestatteten Modelle greifen.
Platz 4: ACEMAGICIAN als günstige AMD-Alternative
- 【Verbesserter und neuerer Mini-PC】Angetrieben durch den Intel Pentium N5030 Prozessor (4 Kerne...
- 【Ausreichender Speicher & flexible Erweiterung】Dieser Mini-PC ist mit 12 GB LPDDR4. Die...
- 【Dual Display Unterstützung】Der AK1PLUS Mini PC verfügt über zwei HDMI 2.0 Anschlüsse. Beide...
Auf Platz 4 folgt der ACEMAGICIAN. Die von uns ausgewählte Variante kombiniert einen AMD-Prozessor mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD. Damit ist grundsätzlich alles vorhanden, was für einen einfachen Autodarts-Rechner benötigt wird.
Die 8 GB RAM sind allerdings auch der Grund, warum das Modell nicht weiter vorne landet. Autodarts empfiehlt für umfangreichere Setups und Windows-Systeme mehr als 8 GB Arbeitsspeicher. Wenn wir heute einen Mini-PC speziell für ein neues Autodarts-Setup kaufen, würden wir deshalb lieber direkt zu 12 oder 16 GB greifen.
Das bedeutet nicht, dass Autodarts mit diesem Rechner grundsätzlich nicht funktioniert. Wer ein schlankes System aufbauen möchte und das Modell günstig bekommt, findet hier weiterhin eine interessante Alternative. Wir möchten bei unseren Empfehlungen jedoch nicht nur darauf achten, dass ein System gerade eben ausreicht. Der Rechner sollte auch dann noch angenehm nutzbar sein, wenn während eines Dartabends zusätzlich ein Browser oder eine andere Anwendung geöffnet wird.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
- kompakte Bauweise
- AMD-Alternative zu den Intel-Modellen
- SSD mit ausreichend Speicherplatz
- für einen einfachen Dart-PC ausreichend
- interessant bei einem guten Angebotspreis
Nachteile
- lediglich 8 GB Arbeitsspeicher
- dadurch weniger Reserven
- Modelle mit 12 oder 16 GB sind für einen Neukauf attraktiver
Für wen eignet sich der ACEMAGICIAN?
Der ACEMAGICIAN passt zu einem einfachen Autodarts-Aufbau, bei dem der Mini-PC hauptsächlich für die Punkteerfassung eingesetzt wird. Wenn du allerdings ohnehin einen Rechner neu anschaffst und der Preisunterschied gering ist, würden wir eines der folgenden Modelle mit mehr Arbeitsspeicher bevorzugen.
Das gilt besonders dann, wenn der Mini-PC nicht ausschließlich fürs Dartboard gedacht ist. Vielleicht soll darüber während des Spielens Musik laufen, du möchtest nebenbei einen Browser verwenden oder der Rechner soll später noch andere Aufgaben übernehmen. In diesem Fall machen die zusätzlichen Reserven der nächsten drei Modelle den Unterschied.
Platz 3: NiPoGi AK1PLUS mit Intel N97 für ein dauerhaftes Autodarts-Setup
- 12th Gen Ιntel Alder Lake Ν95 Leistungsstärkerer Prozessor: NiPoGi Mini PCs sind mit dem neuesten...
- 8GB DDR4&256GB SSD: Der NiPoGi AK1PLUS Mini PC ist mit 8GB 1XSO-DIMM DDR4 RAM und 256 GB M.2 SSD...
- 15W TDP spart Ihnen jederzeit Strom: Der Micro PC hat einen geringen Stromverbrauch von 15W TDP und...
Auf Platz 3 landet der NiPoGi AK1PLUS mit Intel N97, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD. Für Autodarts ist das bereits eine Ausstattung, bei der wir uns über die Leistung im normalen Dartbetrieb kaum Gedanken machen müssen. Die 16 GB Arbeitsspeicher bieten genügend Reserven für Windows, Autodarts und weitere Anwendungen, die während des Spielens geöffnet sein können.
Gerade bei einem fest eingerichteten Dartplatz gefällt uns diese Kombination. Der Mini-PC kann dauerhaft angeschlossen bleiben und beispielsweise zusammen mit dem Bildschirm eingeschaltet werden, wenn eine Runde gespielt werden soll. Gleichzeitig ist das Gerät nicht nur auf Autodarts beschränkt. Wer den Rechner zusätzlich zum Surfen, für YouTube, Spotify oder andere einfache Anwendungen verwenden möchte, hat dafür genügend Spielraum.
NiPoGi bietet den AK1PLUS offiziell unter anderem mit Intel N97, 16 GB RAM und 512 GB SSD an. Der Speicher lässt sich bei Bedarf sogar erweitern. Für einen reinen Autodarts-Rechner dürfte das allerdings kaum notwendig sein.
Genügend Reserven für mehr als nur die Punkteanzeige
Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu einem absoluten Budget-PC. Wenn ich einen Rechner dauerhaft an meinem Dartplatz installieren würde, sollte er nicht nur Autodarts starten können. Während eines Dartabends möchte man vielleicht Musik laufen lassen, kurz etwas im Browser nachschauen oder den Rechner später für weitere Aufgaben verwenden.
Genau dafür finde ich die 16-GB-Variante interessant. Autodarts selbst ist genügsam, sodass wir hier bereits deutlich oberhalb der grundlegenden Anforderungen liegen.
Vorteile
- 16 GB Arbeitsspeicher
- 512 GB SSD
- genügend Reserven für Autodarts und weitere Anwendungen
- kompakte Bauweise
- gutes Gesamtpaket für einen festen Dartplatz
Nachteile
- für ausschließlich Autodarts bereits großzügig ausgestattet
- lohnt sich weniger, wenn ein deutlich günstigeres Modell verfügbar ist
Für wen eignet sich der NiPoGi AK1PLUS?
Der NiPoGi passt besonders gut zu Dartspielern, die einmal einen vernünftigen Mini-PC kaufen und anschließend Ruhe haben möchten. Er ist leistungsfähig genug, um nicht nur als reiner Autodarts-Rechner eingesetzt zu werden, ohne dass wir direkt in deutlich teurere Mini-PC-Klassen wechseln.
Wer hingegen wirklich nur einen kleinen Rechner für die automatische Punkteerfassung sucht, kann mit unserem nächsten Modell noch stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten.
Platz 2: DreamQuest Mini PC als leistungsstarke Alternative
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Auf Platz 2 landet der DreamQuest Mini PC mit AMD Ryzen 5 7430U, 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512-GB-SSD. Für Autodarts bietet dieses Modell mehr als genügend Leistung und eignet sich besonders dann, wenn der Rechner nicht ausschließlich am Dartboard eingesetzt werden soll.
Die 16 GB Arbeitsspeicher bieten genügend Reserven für Autodarts, Browser, Musik und weitere Anwendungen. Praktisch für ein Dart-Setup sind außerdem die zahlreichen Anschlüsse. Das Modell bietet unter anderem vier USB-3.2-Anschlüsse, zwei USB-C-Anschlüsse, HDMI 2.1 und LAN.
Warum gefällt uns der DreamQuest für Autodarts?
Vor allem wegen seiner Vielseitigkeit. Für Autodarts allein ist der Ryzen 5 eigentlich mehr als notwendig. Wer den Mini-PC jedoch zusätzlich als normalen Rechner verwenden möchte, bekommt hier deutlich mehr Möglichkeiten als bei den günstigeren Modellen.
Wer ausschließlich einen Rechner für die automatische Punkteerfassung sucht, kann dagegen Geld sparen und zu einem einfacheren Mini-PC greifen.
Vorteile
- 16 GB Arbeitsspeicher
- 512 GB SSD
- leistungsstarker Ryzen 5
- viele USB-Anschlüsse
- auch als normaler PC gut nutzbar
Nachteile
- für reines Autodarts überdimensioniert
- deutlich teurer als einfache Modelle
Für wen eignet sich der DreamQuest Mini PC?
Für Dartspieler, die den Mini-PC nicht nur für Autodarts, sondern auch als normalen Rechner nutzen möchten. Wer dagegen einen PC ausschließlich für den Dartplatz sucht, benötigt diese zusätzliche Leistung nicht.
Platz 1: AWOW AK10 mit 16 GB RAM als unsere Empfehlung
- INTEL ALDER LAKE-N95 PROZESSOR – Ausgestattet mit einem Intel Alder Lake-N95 Prozessor mit...
- 16 GB DDR4 RAM & 512 GB PCIe SSD – 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher ermöglichen flüssiges...
- ZWEI 4K-DISPLAYS GLEICHZEITIG – Über HDMI und DisplayPort können zwei Monitore mit einer...
Unsere Empfehlung ist der AWOW AK10 in der Variante mit Intel N95, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD. Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, dass Autodarts einen besonders leistungsfähigen Rechner benötigen würde. Vielmehr gefällt uns das Gesamtpaket für jemanden, der heute ein komplettes System neu aufbauen möchte.
Mit 16 GB RAM sind genügend Reserven vorhanden, während 512 GB Speicher auch dann ausreichen, wenn der Rechner später noch für andere Dinge genutzt wird. Gleichzeitig bleibt das Gerät kompakt genug, um unauffällig in der Nähe des Dartboards untergebracht zu werden.
Warum ist der AWOW unsere Empfehlung?
Bei einem Autodarts-Rechner würde ich persönlich lieber etwas Reserve einplanen, als beim Kauf jeden Euro einzusparen. Der PC soll im Idealfall mehrere Jahre am Dartplatz bleiben und einfach funktionieren, wenn gespielt werden soll.
Gleichzeitig bewegen wir uns mit einem N95-System weiterhin in einer völlig anderen Preisklasse als bei leistungsstarken Gaming-Mini-PCs. Genau diesen Mittelweg finden wir für Autodarts sinnvoll.
Wichtig ist uns trotzdem die Einordnung: Wir haben den AWOW AK10 nicht selbst im Autodarts-Betrieb getestet. Unsere Empfehlung basiert auf der von uns betrachteten Ausstattung und dem Abgleich mit den offiziellen Anforderungen von Autodarts. Die Software selbst ist ausdrücklich für vergleichsweise kostengünstige Hardware ausgelegt.
Vorteile
- 16 GB Arbeitsspeicher
- 512 GB SSD
- mehr als ausreichend für ein typisches Autodarts-Setup
- genügend Reserven für Browser, Musik und weitere Anwendungen
- kompakt für einen festen Dartplatz
Nachteile
- teurer als eine absolute Budget-Lösung
- zusätzliche Leistung wird bei reinem Autodarts-Betrieb nicht unbedingt benötigt
Für wen eignet sich der AWOW AK10?
Für Dartspieler, die einen Mini PC für Autodarts neu kaufen und das Thema anschließend abhaken möchten. Besonders sinnvoll finden wir ihn für ein dauerhaft eingerichtetes Setup mit Bildschirm, Kameras und Beleuchtung.
Wenn du dagegen bereits einen älteren Mini-PC oder ein Notebook zu Hause hast, solltest du zunächst ausprobieren, ob Autodarts darauf läuft. Die offiziellen Anforderungen sind niedrig genug, dass ein Neukauf nicht immer notwendig ist.
Welchen Mini PC würden wir für Autodarts kaufen?
Wer möglichst wenig ausgeben möchte, sollte zunächst den Preis des DreamQuest mit den aktuellen Angeboten der anderen Modelle vergleichen. Für einen Rechner, der ausschließlich Autodarts ausführt, muss es aus unserer Sicht kein teures System sein.
Soll der Mini-PC dagegen dauerhaft am Dartplatz stehen und zusätzlich für Browser, Musik oder andere Anwendungen verwendet werden, würden wir zum AWOW AK10 mit 16 GB RAM greifen. Genau deshalb steht er in unserem Vergleich auf Platz 1.
Der NiPoGi AK1PLUS mit N97 ist wiederum eine interessante Alternative, wenn er gerade günstiger angeboten wird. Bei diesen Mini-PCs schwanken Preise und Verfügbarkeit teilweise deutlich. Deshalb würden wir nicht allein wegen eines kleinen Leistungsunterschieds 50 oder 100 Euro mehr bezahlen.
Viel interessanter ist jetzt ohnehin die Frage: Was schließen wir eigentlich an den Mini-PC an?
Denn der Rechner allein zählt noch keinen einzigen Dart.
Autodarts Vantage: Die komfortable Lösung für die automatische Punkteerfassung
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- MACHT JEDES BOARD ZUM SMART DARTBOARD: Verwandelt jedes Steeldartboard in ein smartes Dartboard mit...
Wer möglichst wenig selbst basteln möchte, kann sich das AUTODARTS Vantage System ansehen. Statt Kameras, Halterungen und weitere Komponenten einzeln zusammenzustellen, bekommt man hier eine weitgehend vorbereitete Lösung für die automatische Erfassung der Würfe.
Das Prinzip bleibt genau das, was mir persönlich an Autodarts gefällt: Du spielst weiterhin ganz normal Steeldarts. Es wird also keine elektronische Kunststoffscheibe benötigt. Die Kameras beobachten das klassische Dartboard und Autodarts übernimmt anschließend die Punkteerfassung.
Gerade wenn man schon einige Jahre klassisch Darts spielt, finde ich das wesentlich reizvoller als den Wechsel auf Softdarts. Das gewohnte Board und die eigenen Steeldarts bleiben erhalten, während das lästige Eintragen der Punkte entfällt.
Vantage verwendet drei Kameras rund um das Board. Diese erfassen die Treffer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das System wird anschließend mit Autodarts eingerichtet und kalibriert.
Zusammen mit dem WINMAU Plasma besonders interessant
- PLASMA ORIGINAL SCHWARZES DARTBOARD-LICHT: Professionelle 360-Grad-Beleuchtung beseitigt Schatten...
- ROBUSTES ALUMINIUM-DESIGN: Die leichte, aber langlebige Konstruktion wird sicher an der Wand...
- DYNAMISCHE LED-BELEUCHTUNG: Genieße helle, gleichmäßige Beleuchtung mit minimaler Seitenblendung...
Für die Beleuchtung würden wir in diesem Setup das WINMAU Plasma verwenden. Autodarts selbst führt das Plasma ausdrücklich als fertige Lösung zur Dartboard-Beleuchtung auf.
Eine gleichmäßige Beleuchtung ist bei Autodarts nicht nur angenehm fürs Spielen. Sie hilft auch dabei, starke Schatten auf dem Board zu vermeiden. Die grundlegende Autodarts-Dokumentation beschreibt ein Standard-Dartboard mit einer 360-Grad-LED-Beleuchtung als Bestandteil eines typischen Aufbaus.
Damit ergibt sich ein sehr aufgeräumtes Setup:
Steeldartboard → WINMAU Plasma → Vantage Kameras → Mini-PC → Bildschirm
Wer möglichst schnell zu einem fertigen System kommen möchte, würde von uns diese Variante bevorzugt empfohlen.
Günstiger selbst bauen: Autodarts mit drei OV9732-Kameras
- 【Verzerrungsfreies 100°-Objektiv und HD-Aufnahme】 Horizontales Sichtfeld D: 100°, vertikales...
- 【Ultra-niedriger Stromverbrauch & extreme Langlebigkeit】 Der integrierte Low Power Mode (LPM...
- 【Plug-and-Play Multi-OS-Kompatibilität】 Das treiberlose USB-Kameramodul YHX-OU ov...
Das ist keine zufällige Amazon-Empfehlung. Autodarts nennt OV9732 mit 100° in der eigenen Hardware-Dokumentation ausdrücklich als geeignete Kamera und bescheinigt ihr ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Auch die ausführlichere Kamera-Dokumentation führt die OV9732 auf. Autodarts empfiehlt generell einen Blickwinkel zwischen ungefähr 80 und 110 Grad sowie eine stabile Bildrate um 30 FPS. Höhere Auflösungen als die üblichen 640 × 480 bis 1280 × 720 Pixel bringen laut Dokumentation offenbar keinen erkennbaren Vorteil für die Treffergenauigkeit.
Für einen Dartspieler lässt sich das aber viel einfacher zusammenfassen:
Die drei Kameras müssen das Board sauber aus unterschiedlichen Richtungen sehen können.
Sind sie richtig positioniert und das Board gleichmäßig beleuchtet, kann Autodarts aus den Kamerabildern bestimmen, wo der Dart gelandet ist.
Genau diesen Aufbau schauen wir uns als Nächstes Schritt für Schritt an.
Autodarts mit Mini PC einrichten: So funktioniert der Aufbau
Wenn Mini-PC, Kameras, Beleuchtung und Dartboard vorhanden sind, geht es an die eigentliche Einrichtung. Wer bereits einmal ein normales Dartboard montiert hat, muss dabei keine Angst vor einem komplizierten Technikprojekt haben. Der zusätzliche Aufwand entsteht hauptsächlich durch die Kameras und die Verbindung zum Rechner.
Für ein übersichtliches Setup würde ich den Mini-PC möglichst nah am Dartplatz unterbringen. Das kann auf einem kleinen Regal, hinter einem Bildschirm oder seitlich neben dem Board sein. Wichtig ist vor allem, dass die Kabel sauber verlegt werden und die Kameras zuverlässig mit dem Rechner verbunden sind.
1. Dartboard und Beleuchtung montieren
Als Grundlage dient weiterhin ein normales Steeldartboard. Genau das ist für mich einer der größten Vorteile von Autodarts: Das eigentliche Spielgefühl verändert sich nicht.
Anschließend wird die Beleuchtung montiert. Beim WINMAU Plasma sitzt das Licht rund um das Board und sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Das hilft nicht nur beim Werfen, sondern erleichtert auch den Kameras die Erkennung.
Wer bereits eine passende 360-Grad-Beleuchtung besitzt, muss natürlich nicht zwingend eine neue kaufen. Entscheidend ist, dass das Board möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet wird und starke Schatten vermieden werden.
2. Kameras rund um das Board positionieren
Bei einem typischen Autodarts-System werden drei Kameras verwendet. Sie betrachten das Dartboard aus verschiedenen Winkeln und ermöglichen es der Software dadurch, die Position der Darts zu bestimmen.
Beim Vantage-System sind die entsprechenden Kameraarme bereits Bestandteil der Lösung. Bei einem DIY-Aufbau mit OV9732-Kameras musst du die Halterungen selbst montieren beziehungsweise passend zum Dartplatz auswählen.
Dabei würde ich mir für die erste Einrichtung etwas Zeit nehmen. Die Kameras sollten das komplette Board sauber erfassen und dürfen nicht durch Beleuchtung, Möbel oder andere Gegenstände verdeckt werden. Sobald die Positionen stimmen, bleiben sie bei einem fest installierten Dartplatz normalerweise dauerhaft an derselben Stelle.
3. Kameras mit dem Mini PC verbinden
Jetzt kommen die Kameras an den Rechner. Beim fertigen Vantage-System ist dieser Teil deutlich komfortabler, weil die Komponenten bereits aufeinander abgestimmt sind.
Bei drei einzelnen DIY-Kameras solltest du vor allem darauf achten, dass alle Kameras vom Rechner zuverlässig erkannt werden. Falls es dabei Probleme gibt, lohnt es sich zunächst, jede Kamera einzeln anzuschließen und zu prüfen.
Ein aktiver USB-Hub kann bei bestimmten Setups ebenfalls praktisch sein. Den würde ich allerdings nicht grundsätzlich kaufen, sondern nur dann einsetzen, wenn die vorhandenen Anschlüsse des Mini-PCs nicht ausreichen oder die Kameras nicht stabil funktionieren.
Praxis-Tipp: Bevor du alle Kabel sauber verlegst oder versteckst, solltest du das komplette System zunächst provisorisch anschließen und testen. Dadurch musst du später nicht alles wieder auseinandernehmen, falls eine Kamera umpositioniert werden muss.
4. Mini PC mit dem Bildschirm verbinden
Damit du Scores, Legs und Spielinformationen sehen kannst, brauchst du natürlich noch eine Anzeige. Dafür reicht ein vorhandener Monitor oder Fernseher vollkommen aus.
Der Anschluss erfolgt bei den meisten Mini-PCs einfach über HDMI. Ob der Bildschirm direkt neben dem Dartboard, darunter oder seitlich davon hängt, ist Geschmackssache. Ich würde ihn so positionieren, dass der Spielstand gut sichtbar ist, ohne dass er beim Werfen ablenkt.
Einen speziellen Gaming-Monitor benötigt Autodarts dafür nicht. Wenn bereits ein älterer Bildschirm vorhanden ist, würde ich diesen zunächst weiterverwenden.
5. Mini PC mit dem Netzwerk verbinden
Autodarts benötigt für verschiedene Funktionen eine Netzwerkverbindung. Praktisch ist deshalb ein Mini-PC, der sowohl WLAN als auch einen LAN-Anschluss besitzt.
Wenn am Dartplatz ein Netzwerkkabel verfügbar ist, würde ich persönlich LAN bevorzugen. Bei einem festen Setup ist die Verbindung stabil und man muss sich anschließend nicht mehr darum kümmern. In vielen Dartzimmern oder Hobbyräumen wird WLAN allerdings die deutlich einfachere Lösung sein und für Autodarts ebenfalls ausreichen.
Windows oder Linux für Autodarts?
Die meisten günstigen Mini-PCs bei Amazon werden bereits mit Windows ausgeliefert. Für viele Dartspieler ist das vermutlich auch der einfachste Einstieg, da kaum zusätzliche Vorkenntnisse erforderlich sind.
Autodarts selbst entwickelt seine Software allerdings primär für Linux-basierte Systeme. Windows und macOS werden ebenfalls unterstützt, befinden sich laut offizieller Dokumentation jedoch in einem anderen Entwicklungsstatus. Wer sich technisch etwas besser auskennt und einen Rechner ausschließlich für Autodarts einrichten möchte, kann sich Linux deshalb ebenfalls ansehen.
Für unseren Artikel würde ich es trotzdem einfach halten:
| Betriebssystem | Unsere Einschätzung |
|---|---|
| Windows | Für die meisten Nutzer am einfachsten |
| Linux | Interessant für erfahrene Nutzer und einen dedizierten Dart-PC |
| macOS | Bei einem günstigen Mini-PC kaum relevant |
Wer einen der hier empfohlenen Mini-PCs mit Windows kauft, muss also nicht zuerst das Betriebssystem wechseln, nur um mit Autodarts beginnen zu können.
Autodarts installieren und Kameras einrichten
Nach der Verkabelung folgt die Software. Hier würde ich mich immer an die aktuelle Installationsanleitung von Autodarts halten, da sich einzelne Schritte mit neuen Versionen ändern können.
Grundsätzlich läuft die Einrichtung jedoch immer ähnlich ab: Autodarts wird auf dem Mini-PC installiert, anschließend werden die angeschlossenen Kameras ausgewählt und das Dartboard innerhalb der Software eingerichtet.
Danach folgt die Kalibrierung. Dabei muss Autodarts wissen, wo sich die einzelnen Segmente des Boards befinden. Die Kameras werden so ausgerichtet, dass das gesamte Dartboard zuverlässig erfasst wird.
Für die erste Einrichtung würde ich bewusst etwas Zeit einplanen. Wenn Board und Kameras danach fest montiert bleiben, musst du diesen Vorgang normalerweise nicht vor jeder Dart-Runde wiederholen.
Warum Autodarts für Steeldart-Spieler so interessant ist
Für mich liegt der größte Vorteil nicht in irgendeiner technischen Spielerei, sondern darin, dass sich beim eigentlichen Dartspielen kaum etwas verändert.
Ich spiele selbst seit mehreren Jahren Steeldarts und möchte deshalb auch weiterhin auf einem klassischen Sisalboard spielen. Eine elektronische Kunststoffscheibe wäre für mich kein gleichwertiger Ersatz. Bei Autodarts bleibt genau dieses Spielgefühl erhalten, während die Punkteerfassung automatisiert wird.
Als ich das vollständige Setup meines Kollegen genutzt habe, war genau das der Punkt, der mich überzeugt hat. Nach dem Wurf schaut man auf den Spielstand und spielt weiter. Gerade bei längeren Sessions oder wenn mehrere Personen gegeneinander spielen, ist das wesentlich entspannter als ständig selbst zu rechnen und jeden Score einzutragen.
Natürlich gehört das Kopfrechnen für viele Dartspieler zum Sport dazu und kann beim Checkout sogar hilfreich sein. Trotzdem finde ich es angenehm, selbst entscheiden zu können, ob man einen lockeren Abend mit automatischer Erfassung spielt oder bewusst ohne technische Hilfe trainiert.
Was kostet ein komplettes Autodarts-Setup?
Der Mini-PC ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Wie teuer das komplette System wird, hängt stark davon ab, ob du eine fertige Lösung wie Vantage verwendest oder die Kameras selbst zusammenstellst.
Eine grobe Aufteilung sieht so aus:
| Bestandteil | Preisniveau |
|---|---|
| Mini-PC | etwa 150 bis 300 Euro |
| DIY-Kameras | vergleichsweise günstig |
| Vantage-System | deutlich höher als DIY |
| Beleuchtung | abhängig vom vorhandenen Setup |
| Dartboard | falls noch nicht vorhanden |
| Monitor/TV | häufig bereits vorhanden |
Wer Board, Bildschirm und Beleuchtung schon besitzt, kann ein DIY-System entsprechend günstig aufbauen. Bei einer komplett neuen Installation mit Vantage und WINMAU Plasma steigt der Gesamtpreis dagegen deutlich an.
Ich würde deshalb nicht automatisch das teuerste Setup empfehlen. Wer gerne bastelt und möglichst günstig starten möchte, bekommt mit drei OV9732-Kameras eine interessante Lösung. Wer dagegen Wert auf eine möglichst aufgeräumte Installation legt und weniger selbst zusammenstellen möchte, kann sich Vantage ansehen.
Welches Setup würden wir wählen?
Für einen komplett neuen Dartplatz würde ich zwei Varianten unterscheiden.
Preisbewusstes DIY-Setup
- DreamQuest oder NiPoGi Mini-PC
- drei OV9732-Kameras
- vorhandenes oder neues Steeldartboard
- passende 360-Grad-Beleuchtung
- vorhandener Monitor
Damit hältst du die Kosten überschaubar und bekommst trotzdem die eigentliche Autodarts-Funktionalität.
Komfort-Setup
- AWOW AK10
- AUTODARTS Vantage
- WINMAU Plasma
- hochwertiges Steeldartboard
- fest montierter Bildschirm
Das kostet mehr, ist dafür aber eine deutlich aufgeräumtere Komplettlösung.
Gerade nachdem ich selbst an einem vollständigen Autodarts-System gespielt habe, würde ich persönlich bei einem dauerhaft eingerichteten Dartzimmer eher zur zweiten Variante tendieren. Wer erst einmal ausprobieren möchte, ob Autodarts überhaupt etwas für ihn ist, fährt mit dem DIY-Aufbau wirtschaftlicher.
Kann man einen vorhandenen PC für Autodarts verwenden?
Ja, und genau das würde ich vor einem Neukauf sogar ausprobieren. Wenn zu Hause bereits ein älterer Mini-PC, Laptop oder kleiner Office-Rechner vorhanden ist, kann dieser für Autodarts vollkommen ausreichen.
Die Anforderungen sind überschaubar, sodass viele ältere Systeme genügend Leistung bieten. Wichtig ist lediglich, dass die benötigten Kameras angeschlossen werden können und der Rechner zuverlässig läuft.
Erst wenn das vorhandene Gerät zu langsam ist, ständig anderweitig benötigt wird oder nicht dauerhaft am Dartplatz stehen soll, lohnt sich meiner Meinung nach ein separater Mini-PC.
Damit du Scores, Restpunkte und Spielstände bequem im Blick hast, kannst du den Mini-PC mit einem Monitor oder Fernseher verbinden. Alternativ lässt sich auch ein Tablet als zusätzlicher Bildschirm beziehungsweise zur Bedienung in das Setup integrieren. Wenn du dafür ein Gerät suchst, findest du in unserem Vergleich Tablet für Smart Home verschiedene Modelle, die sich für eine dauerhaft eingerichtete Anzeige eignen.
Häufige Probleme beim Autodarts-Setup
Auch wenn Autodarts grundsätzlich unkompliziert aufgebaut ist, können bei der ersten Einrichtung kleinere Probleme auftreten. Meist liegt es nicht am Mini-PC selbst, sondern an Kameras, Beleuchtung oder Verkabelung. Deshalb lohnt es sich, systematisch vorzugehen und nicht sofort einzelne Komponenten auszutauschen.
Ein typischer Fehler ist eine Kamera, die vom Rechner nicht erkannt wird. In diesem Fall würde ich zuerst prüfen, ob sie an einem anderen USB-Anschluss funktioniert. Bei einem DIY-Aufbau mit drei Kameras kann es außerdem helfen, die Kameras einzeln zu testen und erst danach gemeinsam anzuschließen. So lässt sich schnell feststellen, ob tatsächlich eine Kamera defekt ist oder lediglich die Verbindung Probleme macht.
Auch die Beleuchtung spielt eine größere Rolle, als man zunächst denkt. Entstehen starke Schatten auf dem Board oder ist ein Bereich deutlich dunkler als der Rest, kann die Erkennung schwieriger werden. Genau deshalb ist eine gleichmäßige 360-Grad-Beleuchtung wie beim WINMAU Plasma so praktisch.
Wenn Autodarts einen Dart falsch erkennt
Einzelne Fehlmessungen können bei einem kamerabasierten System vorkommen. Bevor man deshalb den Mini-PC verantwortlich macht, würde ich zunächst Kameraausrichtung und Kalibrierung kontrollieren.
Folgende Punkte sind besonders wichtig:
- alle drei Kameras erfassen das Board vollständig
- keine Kamera wird verdeckt
- Beleuchtung ist gleichmäßig
- Kameras haben sich nicht verschoben
- Kalibrierung wurde sauber durchgeführt
- Linsen sind sauber
Gerade bei einem fest montierten Setup sollte man die Halterungen deshalb möglichst stabil befestigen. Wenn sich eine Kamera nach jedem Dartabend leicht bewegt, muss unter Umständen häufiger nachkalibriert werden.
Braucht man für Autodarts unbedingt drei Kameras?
Für das übliche Autodarts-System werden drei Kameras verwendet. Dadurch kann das Dartboard aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden und die Software kann die Position der Darts zuverlässig bestimmen.
Wer das Vantage-System verwendet, bekommt die drei benötigten Kameras bereits als Bestandteil der Lösung. Beim DIY-Aufbau müssen die Kameras dagegen separat gekauft und montiert werden.
Für unsere DIY-Empfehlung verwenden wir deshalb ein Dreierset mit Kameras. Das passt wesentlich besser zum Einsatzzweck als irgendwelche beliebigen Webcams, die eigentlich für Videotelefonie gedacht sind.
Lohnt sich ein eigener Mini PC nur für Autodarts?
Wenn man regelmäßig spielt, finde ich persönlich die Antwort ziemlich klar: ja, sofern der Dartplatz dauerhaft aufgebaut ist.
Natürlich könnte man jedes Mal ein Notebook anschließen. Genau darauf hätte ich bei einem festen Setup aber wenig Lust. Wenn ich Darts spielen möchte, soll das System möglichst schnell einsatzbereit sein. Ein Mini-PC kann dauerhaft angeschlossen bleiben und nimmt kaum Platz ein.
Gerade beim Setup meines Kollegen fand ich diesen Punkt angenehm. Das System gehört einfach zum Dartplatz dazu. Man muss nicht erst Rechner, Kabel und Kameras zusammensuchen, bevor die erste Runde beginnen kann.
Für Gelegenheitsspieler, die nur alle paar Wochen Autodarts nutzen, wäre ein separater Rechner dagegen nicht zwingend notwendig. Hier kann zunächst ein vorhandenes Notebook oder ein älterer PC ausprobiert werden.
Mini PC direkt hinter dem Monitor befestigen?
Viele Mini-PCs lassen sich über eine VESA-Halterung hinter einem Monitor befestigen. Für einen aufgeräumten Autodarts-Platz kann das eine gute Lösung sein, weil Rechner und Kabel weitgehend aus dem Sichtbereich verschwinden.

Wichtig ist allerdings, dass die Anschlüsse weiterhin erreichbar bleiben. Wenn beispielsweise regelmäßig USB-Kabel für die Kameras kontrolliert oder gewechselt werden müssen, sollte der Mini-PC nicht komplett unzugänglich montiert werden.
Alternativ eignet sich ein kleines Wandregal oder eine Ablage neben dem Dartboard. Dort lässt sich der Rechner ebenfalls unauffällig unterbringen und bleibt gleichzeitig gut erreichbar.
Unsere Empfehlung für die Verkabelung
Bei einem dauerhaft aufgebauten Autodarts-System würde ich die Verkabelung möglichst einmal sauber planen und danach nicht mehr anfassen. Gerade rund um das Board entstehen durch drei Kameras, Beleuchtung und Stromversorgung schnell mehrere Kabel.
Kabelkanäle oder Klettbänder helfen dabei, alles ordentlich zu führen. Wichtig ist vor allem, dass keine Kabel in den Wurfbereich hängen oder so gespannt sind, dass sich Kameras dadurch verschieben können.
Beim Aufbau würde ich allerdings zuerst alles offen lassen. Erst wenn Kameras erkannt werden, Autodarts sauber läuft und die Kalibrierung funktioniert, würde ich Kabel endgültig befestigen.
Aus der Praxis: Erst testen, dann schön machen. Wer direkt alle Kabel versteckt und anschließend feststellt, dass eine Kamera anders positioniert werden muss, macht sich unnötig doppelte Arbeit.
Häufige Fragen zum Mini PC für Autodarts (FAQ)
Welcher Mini PC eignet sich für Autodarts?
Für Autodarts brauchst du keinen besonders teuren Rechner. Modelle mit 12 bis 16 GB Arbeitsspeicher, SSD und genügend USB-Anschlüssen sind für die meisten Setups vollkommen ausreichend. Unsere Empfehlung ist der AWOW AK10, während der DreamQuest eine interessante günstigere Alternative darstellt.
Reichen 8 GB RAM für Autodarts?
Grundsätzlich kann Autodarts auch mit 8 GB laufen. Für einen neuen Windows-Mini-PC würden wir trotzdem lieber mindestens 12 GB wählen. Der Preisunterschied ist häufig gering und es bleiben mehr Reserven für Browser, Musik oder andere Anwendungen.
Muss Windows 11 auf dem Mini PC installiert sein?
Nein. Autodarts kann auch unter Linux betrieben werden. Für viele Dartspieler ist Windows allerdings die einfachere Lösung, weil zahlreiche günstige Mini-PCs bereits fertig mit Windows ausgeliefert werden.
Kann ich Autodarts auf einem Laptop verwenden?
Ja. Wenn ein vorhandenes Notebook die Anforderungen erfüllt und die Kameras angeschlossen werden können, spricht grundsätzlich nichts dagegen. Ein eigener Mini-PC ist vor allem dann praktisch, wenn der Dartplatz dauerhaft aufgebaut bleiben soll.
Welche Kameras eignen sich für Autodarts?
Für einen DIY-Aufbau sind Kameras mit geeignetem Blickwinkel und stabiler Bildrate wichtig. Wir verwenden in unserem Beispiel OV9732-Module mit 100 Grad Blickwinkel, die auch in der Autodarts-Dokumentation als geeignete Lösung genannt werden.
Brauche ich eine besondere Dartbeleuchtung?
Eine spezielle Marke ist nicht zwingend notwendig. Das Board sollte jedoch möglichst gleichmäßig beleuchtet sein und starke Schatten sollten vermieden werden. Für unser Komfort-Setup setzen wir auf das WINMAU Plasma.
Funktioniert Autodarts mit jedem Steeldartboard?
Autodarts ist für klassische Steeldartboards gedacht. Wichtig ist vor allem, dass das Board korrekt montiert und von den Kameras vollständig erfasst wird. Das System ersetzt also nicht das Dartboard, sondern ergänzt es um die automatische Punkteerfassung.
Ist AUTODARTS Vantage besser als ein DIY-System?
Das hängt davon ab, was du möchtest. Vantage ist komfortabler und aufgeräumter, kostet dafür aber mehr. Ein DIY-System mit drei passenden Kameras ist günstiger und flexibler, erfordert allerdings mehr Eigenarbeit bei Montage und Einrichtung.
Benötige ich zusätzlich einen Monitor?
Nicht zwingend, aber sinnvoll. Du möchtest schließlich Scores, Restpunkte und Spielstände bequem sehen. Ein vorhandener Monitor oder Fernseher reicht dafür vollkommen aus.
Wie viel kostet ein kompletter Autodarts-Aufbau?
Das hängt stark vom Setup ab. Wer bereits Dartboard, Beleuchtung und Bildschirm besitzt und auf DIY-Kameras setzt, kann relativ günstig starten. Mit neuem Mini-PC, Vantage, WINMAU Plasma und weiterem Zubehör wird der Aufbau entsprechend teurer.
Fazit: Welcher Mini PC für Autodarts ist die beste Wahl?
Ein guter Mini PC für Autodarts muss vor allem zuverlässig funktionieren und zum restlichen Setup passen. Einen teuren Gaming-Rechner benötigt man dafür nicht. Für die meisten Dartspieler sind kompakte Windows-Systeme mit 12 oder 16 GB Arbeitsspeicher mehr als ausreichend.
Unser Favorit ist der AWOW AK10, weil er ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket für einen dauerhaft eingerichteten Dartplatz bietet. Wer stärker auf den Preis achtet, sollte sich den DreamQuest ansehen. Bereits vorhandene Rechner würden wir allerdings immer zuerst ausprobieren, bevor zusätzlich Geld ausgegeben wird.
Noch wichtiger als die reine Leistung des Mini-PCs ist aus unserer Sicht das Zusammenspiel aus Rechner, Kameras und Beleuchtung. Genau darin liegt auch der Reiz von Autodarts: Das klassische Steeldartboard bleibt erhalten, während die Punkte automatisch erkannt und eingetragen werden.
Ich spiele selbst seit mehreren Jahren Darts und finde gerade diesen Mittelweg sehr gelungen. Nachdem ich das vollständige Autodarts-Setup meines Kollegen ausprobiert habe, kann ich gut verstehen, warum sich immer mehr Steeldart-Spieler ein solches System zu Hause aufbauen. Man spielt weiterhin wie gewohnt, spart sich aber das ständige Eintragen und Nachrechnen.
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